bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

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00:00:00: Heute schauen wir uns an, warum Menschen trauer herunterspielen bei anderen aber auch bei sich selbst.

00:00:06: Wir schauen hin was das mit uns macht und wie wir anders damit umgehen können.

00:00:22: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegtrauern-Bewusstsein für alle, die in der Trauerfeststecken mehr über Trauer und Trauern erfahren wollen.

00:00:30: Und die wir da ein erfülltes Leben mit der Traur führen möchten!

00:00:34: Ich bin Dr.

00:00:35: Tanja Pfister selbst Witwe und Weise und ich begleite Trauerende durch meinen neuen Körperbasierten Weg.

00:00:41: Schön, dass du da bist – ich wünsche dir angenehmes Zuhören!

00:00:45: Heute geht es um ein Thema, das die meisten von uns schon mal erlebt haben, entweder als Betroffene oder als Menschen die nicht wussten wie sie reagieren sollen.

00:00:58: Es geht um das Herunterspielen von Trauer und ganz ehrlich mir tut es schon weh wenn ich das so sage heruntersspielen von trauer.

00:01:08: vielleicht kennst du ja diese Sätze dass sie selber schonmal gehört oder vielleicht auch schon Mal gesagt Ja Sie ist doch jetzt an einem besseren Ort Oder Du hast ja noch deine anderen Kinder.

00:01:23: Oder auch, er war ja schon alt.

00:01:28: Diese Sätze sind vermutlich meistens gut gemeint und trotzdem zieht sich was in uns zusammen wenn wir die hören!

00:01:39: Und da frage ich mich immer wieder wie kommt es denn eigentlich dazu dass Menschen Getrauer runterspielen?

00:01:50: Annäherung an diese Sätze anfangen.

00:01:52: Also wenn jemand die Trauer runterspielt, dann bedeutet das ja nicht unbedingt dass jemand böswillig ist oder es nicht gut mit uns meint.

00:02:00: Das kann sogar des Gegenteils sein!

00:02:02: Die Person meint sehr gut mit Uns Schmerz und Trauer runterzuspielen.

00:02:08: Das beschreibt ehrenmuster.

00:02:11: Wie begegne ich dem schmerz eines anderen Menschen?

00:02:15: Oder wie begegnete ich meinem eigenen schmerzen?

00:02:19: Da haben wir eben ganz oft sofort den Impuls diesen Schmerz nachzumachen, ihn zu relativieren.

00:02:26: In wegzuschieben oder in etwas Positives umzudeuten und zwar ganz oft schon bevor dieser Schmerzen die Trauer überhaupt wirklich Raum bekommen hat.

00:02:38: Wir wollen das gar nicht wirklich anschauen, wir schieben es sofort weg eben oder machen es kleiner relativierend Oder formulieren sie eben positiv um.

00:02:49: Und ich möchte jetzt hier mal ein paar Beispiele nennen, weil das passiert nämlich auf ganz unterschiedliche Weise und ich habe ein paar typische Formen für dich mitgebracht.

00:02:59: Also dass die erste Form den Trauer runterzuspielen ist der Vergleich.

00:03:06: Andering geht es ja noch wie schlechter und das stimmt vielleicht sogar aber er sagt nichts darüber aus ob der Schmerz berechtigt ist.

00:03:14: Ja, ich habe das ja in einer anderen Podcast-Folge schon mal ausführlich angeschaut.

00:03:18: Wenn wir lange genug suchen, dann werden wir immer jemanden finden dem oder der es schlechter geht als uns.

00:03:25: Das ist die Folge siebzig übrigens und heißt warum dich Vergleiche in der Trauer nicht weiterbringen?

00:03:31: Und wie verlinke ich dir hier unten?

00:03:34: Und neben den Vergleichen gibt's eine zweite Form.

00:03:37: Das is' eine Frist zu setzen!

00:03:40: Das hab ich jetzt gerade wieder letzte Woche bei einer Klientin erlebt, die das selbst gesagt hat.

00:03:46: Ja aber es ist doch jetzt schon ein Jahr her.

00:03:50: Es ist ein Jahr hierher und sie hat sogar gemerkt wie sich jetzt ihr Umfeld verändert hat.

00:03:56: Zu dem Zeitpunkt als ich der Todes-Tag gejährt habe, haben sich Menschen anders verhalten.

00:04:03: Und es scheint gerade so zu sein... Es gibt ja einen festen Zeitplan!

00:04:07: Jetzt ist das Trauer um, jetzt muss die Trauer abgeschlossen sein.

00:04:12: Vielleicht kennst du das auch so?

00:04:13: Oder hast du es mal beobachtet?

00:04:15: Und dann gibt's eine dritte Form, das runter spielen.

00:04:17: Das ist diese positive Umdeutung.

00:04:20: Da hören wir dann so Sätze wie wenigstens musste sie nicht leiden oder wer weiß wofürs gut war.

00:04:28: Ja, das kann dann wahr sein und trotzdem macht es unseren eigentlichen Verlust, unseren Warnschmerz unsichtbar weil wir es eben weg schieben.

00:04:39: Und viertens, und das ist die stillste Form des Herunterspielens.

00:04:44: Das ist das Verstummen, wenn ein Thema einfach nicht mehr angesprochen wird, weil es unangenehm ist.

00:04:49: Wenn der Name des Verstorbenen nicht mehr fällt oder die Fehlgeburt, die wird erst gar nicht erwähnt – eine Trennung wird totgespielt!

00:04:58: Ganz wichtig, wenn wir jetzt da drauf schauen auf dieses Herunterspielen der Trauer.

00:05:02: Das Herunterspielen passiert selten aus einer Gefühlskeite heraus.

00:05:07: Meistens steckt da viel mehr der Wunsch dahinter zu tröst und zu helfen, leichter zu machen die Situation erträglicher für den anderen, aber eben oft auch für sich selbst.

00:05:20: Und das bringt uns dann zur nächsten Frage.

00:05:22: Warum machen wir es eigentlich?

00:05:28: Und ich habe das in meinem Buch, wenn die Trauer nicht endet ja auch beschrieben wie eine Freundin.

00:05:33: Ich glaube es war direkt am Tag nach dem Tod oder zwei Tage nach dem Tut von meinem Mann und wir saßen da bei mir und irgendwann hab' ich selber sogar den Satz gesagt wer weiß wofür das gut war.

00:05:48: Warum sagen wir solche Sätze?

00:05:52: Meine Freundin hat damals gesagt Es war für gar nichts was Gut.

00:05:57: Das ist einfach nur traurig dein Mann jetzt nicht mehr da ist.

00:06:02: Ganz oft ist der Grund, dass wir solche Sätze sagen, Hilflosigkeit ja was soll ich machen?

00:06:07: Ich sitze da mit meiner Freundin mein Mann is tot!

00:06:11: Ich kann nichts mehr machen außer diesen Satz zu sagen wer weiß wofür's gut war und... Die Trauer hat das aber dann in dem Moment nicht repariert, denn Trauer lässt sich nicht einfach reparieren.

00:06:22: Es gibt keine Lösung die man anbieten kann.

00:06:25: ganz viele Menschen die ertragen einfach dieses Gefühl der Ohnmacht nicht und wollen dann eben so einen aufmunderten Satz sagen machen das auch und dann fühlen sie sich selber schon aktiver.

00:06:38: Aha jetzt habe ich ja was Aufmündendes gesagt Ich hab etwas getan und dadurch haben die das Gefühl ich kann helfen.

00:06:47: Viel schwieriger stattdessen ist es, das auszuhalten.

00:06:50: Nur zuzuhören oder nebenzusetzen weil dann sind wir selber vermeintlich hilflos und nur mal ganz ehrlich sind Wir sind ja auch hilflous!

00:06:58: Wir können ja des geliebte Wesen nicht mehr zurück zaubern.

00:07:03: Wir können sich nicht mehr holen.

00:07:05: der Verlust.

00:07:06: Der ist real Und manchmal fehlen uns da einfach die Worte.

00:07:12: Es ist halt viel authentischer, wenn man dann halt beispielsweise sagt ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll.

00:07:17: Ich weiß gar nichts, was ich machen soll!

00:07:18: Ich kann es selber einfach nicht glauben.

00:07:20: Man muss nichts dazusagen.

00:07:25: Ja meine Freundin damals die da gesagt hat für gar nichts war's gut sie hatte halt selber schon schwere Verluste hinter sich und die kannte diese Ohnmacht im Angesicht des Verlusts.

00:07:35: Ein zweiter Grund für das herunterspielen der Trauer ist die eigene Angst, der Schmerz in den anderen Menschen und das reicht dann oft schon aus wenn wir diese Person nur sehen.

00:07:49: Der Schmerzen dieser anderen Personen erinnert uns daran dass wir selber verletzlich sind, dass sie vielleicht selber irgendwann sterben könnten oder eines unserer geliebten Wesen ein Freund von unseren Familienmitglied von uns könnte ja auch sterben In dem Moment, wo ich mich intensiv auf die Trauer eines anderen Menschen einlasse, da muss ich mich auch mit der Möglichkeit beschäftigen, dass mir meine Familie oder meinen Freunden etwas Innerhes passieren könnte.

00:08:15: Und in dem Fall ist also das Herunterspielen eher ein Selbstschutz und es sieht nur so aus als wäre Trost!

00:08:24: Das Herunterspielen von Trauer liegt auch oft an unserer Gesellschaft, an unserer Kultur, an unsere Trauerkultur.

00:08:33: Viele Gesellschaften und da gehört eben auch gerade die Deutschsprache dazu, den Heigen diesem Ideal vom Funktionieren.

00:08:43: Ja wir sind gute Menschen wenn wir funktionieren, wenn wir leistungsfähig sind.

00:08:49: oder habe ich ja auch in dem Interview mit dem Sven Rode ausführlich gesprochen das war in der Folge fünfundachzig von diesen Podcasts packe ich dir auch hier in die Shownauts rein haben wir darüber gesprochen Wer trauert, der soll das möglichst leise tun und jetzt bald wieder funktionieren.

00:09:08: Und bei einem Sterbefall, also allein ich dieses Wortschuh höre da gibt es einen den sogenannten Trauerurlaub und er ist ja manchmal auf einen Tag, auf wenige Tage begrenzt und eben auch nur wenn wir mit der Person verwandt waren.

00:09:24: Es gibt außerdem kaum gesellschaftliche Rituale die einen längeren Trauerprozess auffangen.

00:09:32: Ich kenne es noch aus meiner Kindheit vom Dorf, da gab's dann schon immer so eine Presse, die man halt nach einem Jahr oder an dem Todestag wieder hat lesen lassen.

00:09:40: aber sowas fehlt ja heute auch oft und wir stehen dem alle also sowohl die trauenden selbst als auch die Menschen die die trauen begleiten stehen dem eigentlich hilflos Gegenüber, was machen wir denn jetzt mit jemandem der da länger trauert?

00:09:57: Und das sind wir wieder eben bei dieser Hilflosigkeit.

00:10:00: Wir sind überfordert wenn wir selbst oder jemand in unserem Umfeld länger trauen oder trauern als es eben normal ist.

00:10:11: und das ist ja dann auch vielleicht einer der Gründe warum wir dann, wenn wir selber diejenigen sind, die traueren ständig das Gefühl haben wir müssen uns zusammenreißen Uns und unseren Schmerz den anderen nicht zumuten.

00:10:25: Wir müssen stark sein, da habe ich ja auch eine Folge dazu gemacht.

00:10:28: Wir mussten stark sein bis wir das aushalten.

00:10:30: Wir müssten es alleine schaffen.

00:10:33: Und... Ja!

00:10:35: Wir tun dieses Herunterspielen.

00:10:38: Wir tun uns das selber an.

00:10:39: Wir machen das bei uns selbst.

00:10:41: Das ist vielleicht die unterschätzteste Form vom Herunterspielen.

00:10:46: Setze wie stelle dich nicht so an?

00:10:48: die auch zu uns selber sagen oder andere haben schlimmeres erlebt.

00:10:53: Die richten sich ja ganz, ganz oft nach innen und ich höre im Coding immer wieder abgewandelte Formen wie mir geht es doch eigentlich gut!

00:11:03: Wir Menschen neigen dazu, dass wir uns nicht erlauben etwas zu trauern was uns wichtig war und das fängt schon bei vermeintlich kleinen Verlusten an.

00:11:11: Wer trauert nicht um einen Job der vorbei ist?

00:11:14: Wer trauer'n nicht um ein Haus?

00:11:15: dir war ja nur ein Tier!

00:11:16: Wer traur'n auch nicht um eine Freundschaft die zur Ende geht?

00:11:19: naja ich finde mal wieder neue Freunde seit der Gang der Dinge.

00:11:22: oder wer trau'n noch nicht um ne unerfüllte Hoffnung weil wir eben das selber klein reden Und dadurch ist irgendwann auch selber Glauben der Verlust, ja von den Menschen eben.

00:11:36: Auch die Dinge, die ich gerade aufgezählt habe sind nicht... Der Verluste ist nicht groß genug!

00:11:43: Wir haben es nicht gelernt, auch um kleine Dinge zu trauen.

00:11:46: und wie soll's denn dann gelingen wenn ein Mensch stirbt?

00:11:50: Was passiert nun aber mit dir, wenn deine Trauer immer wieder klein geredet wird?

00:11:56: Von anderen und von dir selbst?

00:11:59: also Wir können die Trauer noch so kleinreden, aber das wird nicht verhindern dass die trauer da ist.

00:12:06: Ich sage ja auch immer wir können die trauere nicht weg zaubern Die wird höchstens nach innen verlagert.

00:12:11: Ja die ist dann unter der berühmten betondecke dich immer zitieren und Was nicht ausgedrückt werden darf was wenn ich ausdrücken das sucht sich oft andere wege.

00:12:22: Das zeigt sich dann beispielsweise in körperlicher Anspannung in reizbarkeit das zeigt sich darin dass wir erschöpft sind und manchmal Ja, auch uns innerlich taub fühlen.

00:12:32: Und das sind dann eben genau die Themen mit denen die Menschen dann zu mir kommen weil diese Gefühle von Anspannung Reizbarkeit Erschöpfung und innerer Taubheit nicht weggehen sondern bleiben.

00:12:46: So kann also aus der heruntergespielten Trauer ein weiteres Problem entstehen.

00:12:51: Das wird in der Trauerforschung nicht anerkannte oder nicht legitimierte Trauer und gemeint ist damit, dass der Verlust von unserer Umgebung nicht als echter Verluste anerkannt wird.

00:13:05: Das trifft zum Beispiel die Trauer um eine Fehlgeburt oder ein Haustier, um eine Ex-Partnerschaft – naja ihr wart doch schon getrennt!

00:13:15: Manchmal auch wenn es keine offizielle Beziehungen gab oder auch wenn's um eine Diagnose nur geht.

00:13:21: ja wir können auch mit dir um und über Diagnosen trauern.

00:13:27: Es geht um diesen Verlust durch den Mensch, obwohl die Person noch lebt oder eben auch wenn die Person schon sehr alt war.

00:13:35: Wenn diese Formen der Trauer immer wieder runter gespielt werden dann fühlen sich die Betroffenen doppelt allein zum einen mit dem Verluss selber und zum anderen mit dem Gefühl dass der Schmerz nicht zählt, nichts wiegt.

00:13:51: Weil ja der Verlust vermeintlich zu klein ist um realisiert zu werden.

00:13:55: Zu mir kommen auch immer wieder Menschen die Eltern trauern und sagen endlich kann ich hier mal mit jemandem darüber sprechen, weil die anderen immer nur sagen naja sie war doch schon alt aber darum geht es auch gar nicht.

00:14:07: Es geht doch um die Beziehung wie wir hatten zu den Menschen.

00:14:10: Wir traueren ja auch um die beziehungen zu dem menschen und die haben wir ja unabhängig davon wie alt die Person ist.

00:14:16: Ja und dann gibt's noch eine dritte Form von dem herunterspielen Und zwar zeigt er sich indem wir Nichtumunterstützung bitten Indem wir nicht um Hilfe suchen Weil wir es gelernt und eingeübt haben, dass ja unsere Trauer übertrieben ist.

00:14:33: Wir übertreiben wenn wir jetzt da trauern Und dann sprechen wir beim nächsten mal vielleicht eben gar nicht mehr drüber und damit Isognieren wir uns immer weiter.

00:14:42: Es passiert ganz langsam Ganz leise Schritt für Schritt Und irgendwann erwähnen wir selber die Trauer gar nicht.

00:14:50: Ja und damit komme ich zu einem praktischen Teil weil Ich möchte noch ein paar Tipps mitgeben was du Machen kannst, was wir machen können im Umgang mit anderen aber auch mit uns selbst in unserer Trauer oder auch wenn wer jemanden kennen der trauert.

00:15:05: Erstens Wenn eine Person in deinem Umfeld traurts sei einfach da Du musst nichts reparieren Das kannst du sowieso nicht!

00:15:16: Du musst auch nicht die richtigen Worte finden.

00:15:18: oft reicht einfaches das tut mir leid Oder ein.

00:15:23: Ich bin jetzt da ohne Zusatz, ohne Umdeutung.

00:15:28: Das Schweigen mit jemandem auszuhalten ist ganz oft eine größere Geste als jeder gut gemeinte Ratschlag.

00:15:36: Zweitens.

00:15:38: Nimm selber die Zeit raus aus dieser Gleich.

00:15:41: Streich das Trauer ja aus deinem Kopf!

00:15:43: Die Trauer folgt kein festen Zeitplan.

00:15:45: Deine ... deine Trauer nicht und auch die von anderen Menschen?

00:15:50: folgt keinem festen Zeitplan.

00:15:52: Und manche Verluste, die begleiten uns in Leben lang.

00:15:55: Da erinnert sich nur die Intensität aber die Trauer bleibt und das ist eben kein Zeichen von nicht loslassen können.

00:16:02: Das ist ganz einfach menschlich!

00:16:04: Menschen trauern – wir dürfen traueren.

00:16:08: Ja und des Dritte ist NIMM Deine eigene Trauer ernst.

00:16:12: Wenn der auffällt, dass du dich für deinen Verlust recht fertigst oder dass du ihn immer wieder klein redest – na ja geht schon nicht so schlimm!

00:16:21: Dann ist das ein guter Moment um mal innen zu halten Denn dein Verluste muss nicht mit einem bestimmten Maßstab übereinstimmen Um Trauer zu verdienen.

00:16:32: Wenn für dich etwas bedeutsam war, wie diese Beziehung zu diesen Menschen und wenn die Beziehungen dieses Gefühl auch diese Verbindung zu den Menschen bis heute für dich wichtig ist dann ist der Schmerz vollkommen legitim.

00:16:45: Der Schmerzen darf sein!

00:16:47: Ja.

00:16:48: und dann noch ein vierter Tipp von mir Versuch deine Worte auch bewusst zu wählen.

00:16:54: Na so ganz kleine Formulierungen machen oft einen großen Unterschied statt wenigstens Versuch doch lieber zu sagen, das muss wirklich schwer sein.

00:17:07: Wenn du eine andere Person begleitest die gerade trauert oder du kannst auch zu dir selber sagen es ist wirklich schwer!

00:17:16: Es tut weh.

00:17:17: und wenn du kannst zur anderen und zu dir selbst auch sagen du darfst auch schwach sein und zwar so lange wie du's brauchst und eben nicht solche Sätze wie Du musst jetzt stark sein sag lieber du darf darfst schwach sein, so lange wie du das brauchst.

00:17:35: Ja und zum Schluss möchte ich dir noch ein Gedanken mitgeben den ich ja der mir am Herzen liegt.

00:17:41: Das herunterspielen von Trauern ist fast nie böse gemeint aber gut gemeint reicht halt manchmal nicht aus.

00:17:47: und manchmal würden wir uns einfach wünschen die anderen würden im Moment nachdenken bevor sie uns ratschläge oder gut gemeinte Worte mit auf dem Weg geben.

00:17:57: Wir können selber den ersten Schritt machen in dem Wir lernen die Trauer bei anderen und bei uns selbst einfach da sein zu lassen, ohne sie sofort einzuordnen.

00:18:08: Ohne sie zu relativieren!

00:18:11: Denn nur so schaffen wir den Raum für echten Trost.

00:18:16: in der Trauer geht's nicht um schnelle Lösungen.

00:18:18: Ja und falls dich dieses Thema gerade persönlich beschäftigt weil du selber um jemanden oder um etwas traurst und das Gefühl hast damit nicht gesehen zu werden oder du selbst schiebst es immer weg und redest es klein.

00:18:31: Das ist ein sehr verständliches Gefühl, das kann hier eben helfen professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

00:18:38: Meld dich gerne bei mir und wir schauen gemeinsam wie ich dich auf deinem Trauerweg unterstützen kann!

00:18:45: So und damit komme ich zum Ende von dieser Folge und freue mich wenn wir uns nächste Woche hier im Podcast oder auf YouTube wieder hören Oder wiedersehen.

00:18:54: bis dahin herzliche und bewegte Grüße, deine Tanja.

00:18:58: Wenn dir mein Podcast gefallen hat und er hilfreich für dich war dann das gerne eine Bewertung oder ein Kommentar da.

00:19:04: damit hilfst du mir weil ich dann weiß wovon Du Dir mehr wünscht.

00:19:08: aber vor allem hilf so anderen Trauernden die sich auch Orientierung in ihrer Trauer wünschen.

00:19:13: Und wenn du mehr über mich um meine Arbeit wissen möchtest, findest du mir Informationen auf meiner Webseite www.dokta-tania-pista.de.

00:19:22: Dort kannst du dich auch für meinen wöchentlichen Newsletter eintragen.

00:19:26: und du findest mich auch auf den sozialen Medien bei Instagram Facebook und LinkedIn.

Über diesen Podcast

Du hast einen geliebten Menschen verloren und fühlst dich von deiner Trauer überwältigt? Du suchst nach Wegen, deinen Schmerz zu verarbeiten und wieder zu dir selbst zu finden? Dann bist du hier genau richtig!

In diesem Podcast teile ich meine persönliche Geschichte und zeige dir, wie ich es geschafft habe, meine Trauer zu bewältigen und wieder Lebensfreude zu finden. Gemeinsam entdecken wir, wie Bewegung, Achtsamkeit und verschiedene Körpertechniken uns dabei unterstützen können, unsere Gefühle anzunehmen, zu verstehen und loszulassen.

Ich lade dich ein, auf eine Reise zu dir selbst zu gehen. Eine Reise, auf der du lernst, deine Trauer als Teil deines Lebens anzunehmen und daraus Kraft zu schöpfen. Denn auch nach einem Verlust kann das Leben wieder bunt und erfüllend sein.

Lass uns gemeinsam den Weg aus der Trauer finden und ein neues Kapitel aufschlagen. Ich freue mich auf dich!

von und mit Dr. Tanja Pfister

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