00:00:02: Wenn Trauer in eine Beziehung tritt, dann verändert sich oft alles.
00:00:05: Entfremdung, Einsamkeit über Forderungen dominieren plötzlich.
00:00:11: Einer zieht sich zurück wie entfremden uns voneinander und finden irgendwie nicht mehr zusammen.
00:00:16: Genau darüber habe ich letztes Jahr mit Daniela Geiger gesprochen Und auch diese Folge war bei euch sehr beliebt.
00:00:23: Sie war die am drithäufigsten gehörte Interviewfolge aus zwei tausendfünfundzwanzig, kein Wunder denn wir haben über die Herausforderung gesprochen den sich Paare in der Trauer stellen müssen wie wichtig es ist das Verständnis füreinander zu bewahren und wie wir Missverständnis in der Kommunikation vermeiden können.
00:00:41: Trauer kann auch eine Chance sein eure Beziehung zu stärken.
00:00:57: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegtrauern.
00:01:00: Bewusstsein für alle, die in der Trauer feststecken mehr über Trauer- und Trauern erfahren wollen und die wieder ein erfülltes Leben mit
00:01:10: ihrer Trauer
00:01:11: führen möchten!
00:01:12: Ich bin Dr.
00:01:13: Tanja Pfister selbst Witwe und Weise und ich begleite Trauernde durch meinen neuen Körperbasierten Weg.
00:01:23: Schön dass du da bist.
00:01:25: angenehmes zu hören.
00:01:28: Ja und heute geht es um ein sehr, sehr spannendes Thema wie ich finde nämlich um die Trauer
00:01:34: bei
00:01:34: Pan!
00:01:35: Und dafür habe ich mir heute eine Gästin eingeladen und zwar Daniela Geiger ist zu Gast bei mir sie seit fünfundzwanzig Jahren Psychotherapeuten und Parberaterinnen in München und wir möchten uns heute mal über Trauer Pan unterhalten.
00:01:55: Herzlich willkommen, liebe Daniela!
00:01:57: Schön dass du da bist.
00:01:59: Ja danke für die Einladung Tanja.
00:02:01: Gutes Thema freue ich mich auf.
00:02:04: Ich freue mich auch sehr weil ich glaube wir können da ganz viel den Menschen mitgeben und vielleicht auch so ein paar Missverständnisse aufkehren und vielleicht also ein bisschen die Augen öffnen über dieses Thema Trauer innerhalb von Beziehungen.
00:02:23: Ich selbst habe das ja schon öfter gehört, gerade immer dann wenn ich Vorträge halte dass sich dann Menschen melden und mich fragen.
00:02:32: Tanja wie ist es denn Trauern Männern und Frauen unterschiedlich?
00:02:37: Die Frage würde ich mich aber gerne ein bisschen später kümmern und jetzt zuerst eine andere Frage stellen und zwar Ist den generell Trauer bei dem Pan die zu dir kommen Ein Thema Daniela?
00:02:51: Ja also Es gibt natürlich viele Paare, die kommen und im Endeffekt das Thema Trauer oder Trauerbearbeitung haben.
00:03:02: Aber die wenigsten sind so reflektiert, dass sie sagen, Rheinkommen sich hinsetzen und sagen, unser Problem ist Trauer?
00:03:13: Oder wir können oder konnten nicht zusammen trauern, sondern die meisten kommen schon mit dem Ergebnis.
00:03:19: Also, dass Sie da sitzen und sagen Wir haben uns entfremdet einer oder beide fühlen sich alleine oder im Stich gelassen.
00:03:26: Es gibt eine Überforderung, Hilflosigkeiten oder auch Ruth und Schuldgefühl.
00:03:32: also die meisten Paare sitzen schon da mit dem Ergebnis von Trauer.
00:03:38: Und dann so im Gespräch stellt sich dann eben oft auch heraus, oft auch schon im Erstgespräch dann auf Nachfragen das ist ein Verlust gab.
00:03:46: Also dass es eines Elternteils Ein Abgang oder eine Fehlgeburt, Tod eines Haustiers oder auch symbolische Verluste.
00:03:57: Also das wie das Ende von einem Lebensabschnitt zum Beispiel oder unerfüllte Kinderwünsche ein Abschied von einer Lebensidee und so weiter also... Und dass da was auseinander ging bei dem Paar, damit sitzen dann die Paare auf bei mir.
00:04:15: Also diese graue Erfahrung war vorher.
00:04:18: Ich sage immer, wir trauern immer dann.
00:04:21: Wenn wir etwas uns
00:04:22: lieb
00:04:22: gewordenes verlieren und das kann ja ... Etwas uns liebt gewonnenes kann auch sein eine Idee von einem Leben zum Beispiel mit einem Kind, dass da nicht geboren wird oder eben tatsächlich für meinen Menschen verliebt oder verliert.
00:04:39: oder so wie du sagst wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht.
00:04:45: Und sie kommen, dann passiert aber ganz viele zwischen und dann kommen die mit dem Ergebnis zu dir sozusagen.
00:04:51: Mit dem Ergebnis der
00:04:52: Krise.
00:04:54: Genau!
00:04:55: Sie kommen mit dem Ergebnis als Krisen.
00:04:57: Wenn die Paare da bei dir erkennen okay unser Thema liegt eigentlich in der Vergangenheit und das ist die Trauer.
00:05:06: welche Herausforderungen ergeben sich denn dadurch für die Paar?
00:05:11: Also die Herausforderungen sind dass sie, also zum einmal die Unterschiedlichkeit.
00:05:19: Also das es wahrscheinlich auch unterschiedliche Trauerverarbeitung gab und der eine vielleicht viel redet, der andere sich zurückgezogen.
00:05:34: Emotionaler Rückzug ist tatsächlich eine große Herausforderung.
00:05:37: dann wie geht man denn damit um?
00:05:40: Auch wenn wir dann im Therapie in ein paar Beratungsprozesse miteinander sprechen, dann gibt es ja auch schon Unterschiede.
00:05:50: Der eine möchte das alles noch mal komplett aufarbeiten der nächste sagt auch bitte ich möchte einfach nur in die Zukunft schauen also auch unterschiedliche Zeitlinien da eine möchte sobald wir über Trauer sprechen geht die eine Hand zum anderen weil derjenige Nähe will der andere zieht sich aber vielleicht zurück weil er nur sich gerade alleine erträgt.
00:06:10: Also ganz viel eben dieses Individuellsein unterschiedlich sein.
00:06:15: Und dann, wenn es um Inhalte geht, geht's natürlich schnell um wieder Schuld und Vorwürfe oder auch Kommunikation.
00:06:25: welche Worte findet wer wie laut und leise sind die beiden also ganz viele.
00:06:33: die Unterschiede werden dann groß.
00:06:37: Manchmal wird dann auch klar, dass sie mich immer sehr spannend, dass eigentlich damit auch oder zu der Zeit dann auch Intimität verloren gegangen ist.
00:06:47: Also das es keine Sexualität mehr gab zum Beispiel als Rückzug.
00:06:55: Was gibt's noch?
00:06:57: Eine Rollenverteilung gibt es oft, wenn es zum Beispiel einen Verlust von einem Kind gab Also entweder ein Fehlgeburt oder Abgang, oder auch Tod eines Kindes.
00:07:14: Und das dann einer sozusagen als du bist der Trauernder oder meist die Frau, du bist die Trauernder und der Mann sozusagen so als Beschützer nebenan war aber gar nicht selber trauern konnte.
00:07:27: Also da sieht ganz viel wie gehört es passiert sehr viel was man alles eben auch auffädeln muss zusammen suchen muss die dann eben auch möchten, weil sie nicht mehr da drin sein möchten.
00:07:43: Ja das sind ja unglaublich viele Herausforderungen dann jeder und vor allem viel schichtig.
00:07:50: Allein wenn wird dieses Thema was jetzt bei mir so hängen geblieben ist diese Unterschied zwischen emotionale Nähe sucht der eine Partner und der andere zieht sich emotional zurück und aufgrund dessen geht dann die Intimität auch verloren.
00:08:09: Und dass ich mich jetzt da eben frage, ist denn zum Beispiel so ein Thema wie in Sternenkind also der Tod oder die Fehlgeburt von einem Kind eher einen Frauenteamer?
00:08:25: Es wird oft so deklariert.
00:08:33: Das heißt es ist mehr ein Frauenthema Aber es ist tatsächlich echt ein Thema von Weiden.
00:08:39: Also klar kann man sagen, für die Frau ist das die körperliche Erfahrung.
00:08:45: Dann gibt's natürlich die gesellschaftliche Zuschreibung, dass da, dass die Frauen da stärker drunter leiden oder dass sie ja erlebt hat im Körper und der Mann gar nicht so nachempfinden kann.
00:08:59: Das finde ich auch heftig, dass Männern da wirklich manchmal abgesprochen wird – da sieht fühlen, dass sie da auch weiß fühlen.
00:09:06: Dass sich Verlust
00:09:07: fühlen.".
00:09:08: Was oft passiert ist das dann auch die Männer in der Paarberatung sagen ja es war ja dein Thema oder das war ihr Thema.
00:09:17: Sie?
00:09:18: Ja ich war an der Seite!
00:09:19: Ich habe dann versucht sie zu unterstützen und dann in so einem Paar Beratungsprozess wenn der Mann Raum bekommt und die Frau nicht mehr stützen muss auf einmal selber angefühle ran kommt und weint oder sagt, es war auch so schlimm für mich.
00:09:36: Und dann die Frau wiederum ganz berührt ist und sagt jetzt fühle ich mich nicht mehr allein weil ich sehe du fühlst das ja auch aber ich dachte immer dir ist es wurscht weil du bist ja immer so stark usw.
00:09:49: Es sind dann immer ganz berührende Momente.
00:09:53: Ist echt sehr wichtig dass dem Mann das nicht abgesprochen wird und er auch Raum dafür bekommt.
00:10:02: Also es ist ein Thema für beide von beiden.
00:10:05: Ja, das ist ein thema für und von Beiden weil so wie ich ihn vorhin eingangs gesagt habe wir trauern immer dann wenn wir etwas uns liebgewonnenes verlieren und wir verlieren das ob das Kind jetzt in unserem Körper war oder eben nicht.
00:10:23: vielleicht legt es dann halt eher noch an den Rollenbilder auch Geld, das halt.
00:10:31: Männer sind die Starken.
00:10:33: Die dürfen nicht so weinen.
00:10:35: Kinder lernen ist ja schon im Kindergarten und die Frauen, die dürfen weinen.
00:10:43: Und da finde ich schön dass du sagst, dass dann in so einem therapeutischen Rahmen wenn dann mal so diese äußeren Erwartungen ein bisschen abfallen, dass die Männer dann einfach so sein können mit ihren Emotionen auch und mit ihrer Trauer
00:10:58: Genau genau Ja, dazu muss natürlich dann auch irgendwie klar sein dass... Also was ich oft erlebe mitbekomme in Partherapie-Prozessen ist das Männer immer versuchen zu lösen und zu helfen.
00:11:19: Und somit haben sie zum einen eine Rolle, spüren sich selber nicht so richtig?
00:11:23: Und kommen dadurch aber auch nicht so an.
00:11:25: ihre Gefühle rang selber weil sie sind ja im Lösungsmodus.
00:11:32: Ja, genau.
00:11:34: Sie sind im Kopf hier und das ist auch das womit ich bei Frauen übrigens auch arbeit, dass ihr oft, etwa hier oben sind beide auf mein Problem in der Trauer wie die Therapeuten damals zu mir gesagt hat Frau Pfister sie haben alles verstanden nur mit ihren Emotionen hängen sie hinterher.
00:11:53: Wenn wir natürlich immer damit beschäftigt sind, jetzt eine Lösung zu finden.
00:11:58: Dann bleibt ja gar keine Energie mehr um sich dann auch um die Emotionen wirklich zu kümmern.
00:12:03: Alles genau!
00:12:05: Deshalb ist alles das aus dem Kopf raus führt eben gut so fühlen sich zu bewegen.
00:12:09: und würdest du denn sagen aus diesem heraus dass die Männer eher versuchen Lösungen zu finden?
00:12:18: Dann tatsächlich anders trauen als Frauen.
00:12:22: Trauern Männer und Frauen unterschiedlich.
00:12:25: Das ist
00:12:25: deine Anfangsfrage?
00:12:31: Ich glaube schon, tatsächlich!
00:12:33: Also ich erlebte schon so dass Männer und Frau unterschiedlich trauern, wobei man natürlich... das ist eine cluster Antwort.
00:12:39: So Männer, Frauen.
00:12:41: Es gibt ja auch unterschiedliche Männer es gibt auch unterschiedlichen Frauen.
00:12:45: Natürlich muss man individuell schauen oder wenn man... Einfach
00:12:49: aus dem Berichten, aus deinem Erfahrung schatz was du in deiner Praxis erlebst.
00:12:54: Natürlich jetzt nicht ganz Deutschland abdecken aber was Du halt von den Menschen erlebt hast bei Dir in Deiner Praxis Trauerndarmänner und unterschiedlich
00:13:06: vielleicht
00:13:07: so wie wir Dich
00:13:08: gewusst stellen.
00:13:10: Ja also sehe ich schon so Seh ich schonso Nicht weil der Schmerz unterschiedlich groß wäre und Frauen viel mehr empfinden, und Männer eben nicht.
00:13:23: Sondern weil sie unterschiedlich sich ausdrücken, anders damit umgehen.
00:13:31: Frauen sind oft erlauben sich mehr nach außen zu gehen, also emotionaler zu sein mit ihrer Trauer.
00:13:39: Ja?
00:13:40: Weil ich unterscheide auch gerne das... Also Trauer ist eigentlich ein Gefühl ist das Innerliches und dann gibt es einen emotionalen Ausdruck dazu.
00:13:49: Und nur weil ich weniger emotionalen Ausdrucks nach außen habe, heißt nicht dass innen drin weniger ist überhaupt nicht.
00:13:59: Das finde ich sehr spannend, dass du das jetzt sagst.
00:14:01: Ich versuche ja den Menschen die zu mir kommen auch immer zu erklären, dass es zuerst mal darum geht Emotionen überhaupt wahrzunehmen Kann ja manchmal schon schwierig sein, gerade auch.
00:14:16: Das kann für Frauen schwierig sein und auch für Männer schwierig sein überhaupt wahrzunehmen.
00:14:22: da ist ja Trauer das ist ja trauer was ich darf es nicht Wut sondern es ist Trauer aus beiden.
00:14:27: Und nach dem Wahrnehmung kommt dann die des zulassen der Emotionen.
00:14:35: Also ich lasse es zu Ich fühle diese Trauer oder Wut oder andere Emotions Und dann erst der dritte Schritt ist das Auszudrücken.
00:14:47: Man kann eben Emotionen zulassen, ohne sie unbedingt auszudrücken.
00:14:54: und dann wäre es ja aber vielleicht doch so... Daniela, dass vielleicht Männer und Frauen Sie empfinden gleich, Sie lassen die Trauer vielleicht beide zu.
00:15:03: nur die Männer trauern insofern anders als dass sie's nicht nach außen hin ausdrücken.
00:15:09: Ist es so?
00:15:10: Entweder nicht laut nach außen, nicht so expressiv.
00:15:15: Man sagt Frauenresort wie ich sehe dass das Frauen eben sich erlauben mehr zu weinen auch lauter zu sein darüber sprechen auch mehr Worte dafür finden wie vielleicht auch für andere Emotionen andere Gefühle und Männer versuchen es eher für sich selber zu spüren und so halten, oder eben auch wenn sie es nach außen ausdrücken vielleicht nicht ganz so laut.
00:15:51: Nicht ganz so expressiv oder wieder mit einem Lösungsansatz was tun?
00:15:57: Also ich gebe natürlich auch... Auch nicht dass das nur Männer tun aber ich erinnere jetzt gerade mehr Männer die sagen dann laufe ich eine Runde um Block oder dann jogge ich Dann gehe ich zum Training oder sowas.
00:16:15: Und die verarbeiten das mehr körperlich.
00:16:19: Das ist ja auch die Erfahrung, die ich mache und immer wieder liegt mir, dass Männer in der Trauer anfangen, exzessiv aufs Board zu bleiben.
00:16:28: Also nicht nur eine Runde um den Blog sondern jeden Tag mehrere Stunden... Davon laufen doch auch vor der Trauer, sondern davon laufen vor den Gefühlen.
00:16:42: Ich glaube es gibt eine bewusste und une unbewusste Variante.
00:16:46: also ich kann... ich will das nicht fühlen und deshalb fühle ich... deshalb fände ich lieber bis ich überhaupt nichts mehr fühl oder ein ob ich spüre in mir ist diese Trauer und ich lauf jetzt mit der.
00:17:03: Also ich lauf mit der Trauer.
00:17:04: Ich bewege mich mit, der Trauermitt sozusagen.
00:17:08: Dann ist es nicht Anti oder Gegen- oder Weg sondern die Bewegung damit oder so.
00:17:14: Deshalb für mich gibt das sozusagen zwei den Bewussten und dem Ungerustem Umgang.
00:17:20: Ja absolut!
00:17:21: Das ist ja auch das was ich propagiere.
00:17:23: Die Menschen kommen jetzt mir auch und wir gehen in die Bewegungen.
00:17:28: Wir gehen aber in die Bewegung.
00:17:31: also Es gibt Menschen, die gehen in die Bewegung und laufen davon vor ihren Gefühlen.
00:17:37: Und wir gehen ja in die Bewegungen um die Gefühle herzuholen wo wir uns vielleicht Sperrtum die Gefühl überhaupt wahrnehmen zu können.
00:17:46: Da kann man über den Körper ganz viel in Bewegung bringen und dann eben die Gefülle wahrnehmen.
00:17:53: so wie ich vorhin gesagt habe das ist der allererste Schritt.
00:17:56: Ich muss es erstmal wahrnehmen.
00:17:57: was ist denn da?
00:17:58: Und
00:18:00: wenn du das so sagst, denke ich mir gerade.
00:18:03: Dann ist man mit dem Gefühl oder der Mächtigkeit des Gefühls wahrscheinlich auch nicht so ausgeliefert.
00:18:11: Weil man sich damit bewegt und was damit machen kann.
00:18:14: es ist nicht so übermächtig weil das ist etwas was ich schon auch bei Paaren und jetzt denke ich auch gerade mehr an Männer die wollen... Die fühlen sie so ohnmächtigt oft diesem Gefühl ausgeliefert und deshalb muss das weg.
00:18:33: Und deshalb muss manchmal auch, sie wieder ins Park geschehen zu bringen, auch bei der Frau wieder weg.
00:18:39: Sei nicht so traurig, holl nichts zu laut!
00:18:41: Muss es jetzt noch sein?
00:18:43: Jetzt ist es doch rum.
00:18:44: Mach dieses Gefühl weg bei dir weil ich pack' es nicht mehr.
00:18:48: Es macht mich so ohnmächtig
00:18:51: Weil wenn du weinst also auf die Frau bezogen bin ich dich meine Frau weinen sehe, dann rührt es auch in mir wieder was an und dann könnt ihr das jetzt meine Tränen kommen.
00:19:05: Und er weiß, was da passiert.
00:19:08: Ja,
00:19:08: gern wer stoppen oder gar nicht mehr kontrollieren oder ich brech dann zusammen und dann ist allerhalt weg.
00:19:14: Ganz genau!
00:19:15: Deshalb werden oft Gefühle die man selber nicht aushält beim anderen Unterdrück.
00:19:21: Ich kenne das ja generell aus meiner Arbeit, dass eben dann Menschen auch trauernde Meiden oder in diesen Gefühlen nicht zu begegnen.
00:19:30: Wieder im Aus- und im Inneren dann.
00:19:34: Aber wie ist es denn jetzt Daniela?
00:19:36: Wenn also die Männer neigen dazu... Nicht alle!
00:19:41: Also sie neigen dazus, habe ich das jetzt verstanden, dass Sie Ihre eigenen Gefühle eher wegdrücken und eher beiseite schieben.
00:19:50: können sich die Männer denn dann trotzdem in ihre Partnerinnen einfühlen.
00:19:58: Mit ihrer Trauer, wenn sie im Anderstrauern...
00:20:01: Also ich würde jetzt mal sagen generell auf jeden Fall ja außer als Therapeutin oder Psychotherapeutin muss sie natürlich eine Einschränkung machen, außer es hat jemand tatsächlich eine Einfüllungsstörung oder eine Empathiestörung.
00:20:16: Dann ist aber das Thema egal!
00:20:19: Dann kann sich jemand nicht in den anderen einfühlen oder fühlt nur sich, aber das würde ich jetzt mal zur Seite stellen.
00:20:29: Aber generell würde ich schon sagen dass Männer sich sehr wohl bei Frauen einfüllen können in die Trauer.
00:20:39: Ich würde nur sagen es macht viel mit ihnen und das kriegt man dann mit.
00:20:44: Also das eine ist sie können sich
00:20:47: einfühlen.
00:20:48: Es ist aber ihnen so wie vorhin gesagt hat vielleicht zu laut oder zu expressiv, oder zu lang.
00:20:55: Oder sowas ja?
00:20:56: Dann kann ich mich schon einschüllen.
00:20:58: aber muss das so groß sein sozusagen und dann fühle ich es zwar will's aber irgendwie Decke.
00:21:06: Das geht sozusagen nie gut weil eine Frau sich hoffentlich gegen die Deckelung ihrer Gefühle werden.
00:21:15: Das sind dagegen Wert und vor allen Dingen Ja sie fühlt sich ja dann nicht gesehen, wenn es heißt mal leise oder wieso weinst du denn jetzt schon wieder?
00:21:25: Oder weinst Du immer noch bist Du immer.
00:21:30: Was kann denn so eine Frau machen, wenn sie merkt... Sie wird einfach in ihrer Trauer von ihrem Partner nicht gesehen, so wie wir mir gerade gesagt haben.
00:21:42: Wenn sie merkt... Mein Mann hat irgendwie kein Verständnis für mich!
00:21:47: Was kann ich denn da machen?
00:21:49: Wenn ich das bemerke, dass mein Partner einfach keinen Verständniss für meine Trauer
00:21:54: hat.".
00:21:54: Ich weiß
00:21:54: nicht ob es in dem Moment geht vielleicht zu einem anderen Moment oder sowas aber vielleicht auch in dem moment sozusagen zu differenzieren zurückzufragen nach dem Motto Kannst du dich gar nicht einfühlen in mein Gefühl?
00:22:10: Oder ist es dir zu viel oder zu laut.
00:22:14: Kannst Du's gar nicht nachvollziehen, dass ich hier noch bin... ...oder ist es Dir einfach zu lang so.
00:22:21: Dass das nicht entweder oder ist.
00:22:24: Entweder Du kannst Dich bei mir einfüllen und dann musst Du die Länge, die Lautstärke den Ausdruck usw.
00:22:30: auch gut heißen.. ..oder ist Es Dir halt zu laut oder zu lang?
00:22:36: aber an sich verstehst du mein Gefühl schon.
00:22:40: So wie du vorhin gesagt hast, die Kommunikation ist eine große Herausforderung in der Trauer und so wie ich das jetzt verstanden habe, wenn ich jetzt bei mir bemerke, meinem Partner reagiert nicht so auf meine Trauer als ich mir das vorstelle.
00:22:56: also er reagiert einfach anders oder sie reagiert anders dass ich dann immer versuche nachzufragen Warum reagierst du denn jetzt zu auf meinen Schmerz?
00:23:07: Genau, wie
00:23:08: ich mein Schmerzen ausdrücke.
00:23:10: Was ist es und was nicht?
00:23:13: Ein anderes Beispiel, ein anderes Thema... Ich habe mich der Letzte wahnsinnig über etwas aufgeregt und mein Mann sagte, mein Gott musst Du Dich so aufregen!
00:23:26: Das war total unnötig und ich fühlte mich.
00:23:30: gar nicht gesehen und gar nicht verstanden.
00:23:32: Und dann sagt er, kannst du es da nicht verstehen weshalb ich mich aufrege?
00:23:36: Oder ist es dir jetzt einfach grad zu viel oder die Dimension so groß oder wie auch
00:23:40: immer?".
00:23:41: Und das sagte er, eh natürlich verstehe ich weshalb du dich
00:23:44: aufregst
00:23:45: aber muss man sich so aufregen.
00:23:47: Da sage ich ah okay als du verstehst schon dass ihr mich aufregt, aber gerade zu viel.
00:23:52: Ich sagte ja klar sag' ich doch.
00:23:53: Das war echt nein.
00:23:55: Du sagtest du verstehst es gar nicht!
00:23:57: Aber kann man dann klären, das meine ich mit nach
00:24:01: Ja und du hast jetzt okay, ihr habt jetzt eine unterschiedliche Auffassung von der Stärke des Ausländers.
00:24:08: Aber durch deinen Nachfragen hast du jetzt erkannt, ahah!
00:24:12: Er hatte zum Verstanden deshalb ich mich jetzt aufriege das ist es nichts wo er dann steht und sich denkt naja.
00:24:21: Und weil du das Katzen sagst was ich auch festgestellt habe sowohl bei mir als auch bei Paarendepaterapien dieses auch nochmal differenzieren.
00:24:36: Mein Mann das die früher, dass wenn er sagt, er versteht mich, dass er das dann auch so sehen muss also zum Beispiel bei was ist ich weg?
00:24:47: Bei einem anderen Paar, Ja, ich verstehe deine Trauer und dass sie zum Beispiel jetzt immer noch so ist.
00:24:55: Dann meist man meinen die meisten das sie es dann auch noch so fühlen müssten.
00:25:02: aber ich kann ja jemanden verstehen nachvollziehen dass es für dich weiterhin immer noch schlimm ist und es trotzdem selber nicht mehr so füllen müssen.
00:25:15: also dieses Ich fühl Dich und darf aber trotzdem anders Fühlen.
00:25:21: Das ist oft schwierig.
00:25:25: Das finde ich schön, dass du das jetzt gesagt hast an Jela.
00:25:28: Weil das war tatsächlich letztens bei einem Vortrag auch die Frage von einem Mann der seinen Sohn verloren hat oder sein Kind – ich bin mir nicht mehr ganz sicher – dann hat er mich gefragt ob es denn in Ordnung ist, dass er nach so vielen Jahren eben nicht in der Trauer feststeckt, sondern halt sein Leben weiterführt.
00:25:53: Und dann habe ich gesagt ja absolut ist es in Ordnung, das ist gut so.
00:25:59: auch wenn es so ist.
00:26:00: Es darf so sein müssen nicht alle in der trauer fest stecken.
00:26:06: Ich weiß jetzt nicht wie bei seiner Frau ist und so.
00:26:09: aber stellen wir uns mal vor einfach rein hypothetisch Die Frau würde jetzt noch in der Trauer feststecken und noch regelmäßig weinen, ihren Schmerz auch nur ausdrücken.
00:26:20: Und dann wäre es eben schön wenn der Mann sagen würde ich verstehe deinen Schmerzen und er darf da sein.
00:26:29: Obwohl bei mir das schmerzaktuelle
00:26:32: nicht
00:26:33: mehr in diesem Ausmaß da ist dass ich hier eine Beine beispielsweise oder?
00:26:39: Ja genau Und auch anders drum, dass sie es ihnen kann.
00:26:44: Aber er versteht mich auch wenn er es anders fühlt.
00:26:48: Nur weil man sich ein Regenseite fühlt muss das nicht gleich aussehen.
00:26:53: Genau und dann darf man ja auch mal auf die andere Seite umschwenken, dass man eben sagt selbst bin ich diejenige bin oder derjenige der hier noch jeden Tag weint und vielleicht Schwierigkeiten hat das auch zu akzeptieren und weiterzugehen im Leben.
00:27:10: Mein Partner darf das.
00:27:12: Er muss jetzt nicht bei mir hier bleiben und jeden Tag mit mir zusammen weinen, um es einfach mal so plakativ zu sagen.
00:27:18: Ja!
00:27:19: Sondern wir dürfen in unserer Trauer unterschiedlich sein.
00:27:22: Genau.
00:27:24: Vor allen Dingen darum sich gegenseitig zu akzeptieren im Schmerz- und in der Trauer.
00:27:31: Ich habe noch eine Frage Daniela Ols ab.
00:27:34: Ich arbeite ja bei den Menschen mit Routinen und Ritualen.
00:27:39: Also Rituelle sind ja Routine, die wir mit einer bestimmten Bedeutung aufladen.
00:27:47: Gibt es denn solche Rituellen auch für Paare, die trauern?
00:27:57: Die sind genauso gekommen in diese Einsamkeit entfremdet voneinander, wenig Begegnung mehr.
00:28:04: Da war ein Abgang, sie musste zur Ausschabung völlig aneinander vorbei und sie ist in die Einsamheit geklitten und eher in die Hilflosigkeit.
00:28:19: Dann haben wir hier damit gearbeitet.
00:28:22: Sie hatte für sich selber
00:28:24: ...
00:28:27: Amulett, also so ein Anhänger.
00:28:29: So einen kleinen Anhänger den sie aber nie trug.
00:28:32: Den hatte sie immer in der Schatule irgendwo neben sich und den hat sie jetzt zum Beispiel an ihr Armband dran gemacht.
00:28:42: und immer mal wieder entweder sie selber oder auch er berührt das.
00:28:48: Und dann schauen die sich an und wissen Sie es gerade bei den gleichen Gefühl.
00:28:55: Ich weiß, wie du dich fühlst auch wenn es nicht gleich ist.
00:28:58: Das ist gemeinsam Erinnern so.
00:29:02: Die haben das zum Beispiel bei einem Kindesgelebt hat natürlich dieses ganz klassische, diesen kleinen Altar errichten aber dass es überhaupt sein darf und dass jeder was hier in Stellen darf.
00:29:21: Nicht nur einer und der andere muss dann damit zurechtkommen, sondern man kreiert das gemeinsam.
00:29:28: Das fand ich auch sehr schön!
00:29:29: Es hat dir deinen Paar selber auch erzählt, dass Ihnen das wichtig war.
00:29:32: und was gibt es noch?
00:29:34: Und Geschwisterpaar die eine Mutter verloren haben früh natürlich auch so ihre zum Geburtstag zum Todestag an der Birkenstein in den Nähe von München.
00:29:49: Ein anderes Paar in Stuttgart, die fahren zur Unfallstelle wo der Sohn umkam.
00:29:55: Was machen die?
00:29:56: Klappt zwar mal im Jahr, ahn sie das!
00:29:58: Sich gemeinsam noch einmal dem Schmerz aussetzen... Also wie man zur Unfallstelle hinfahren, dass ist jetzt ja kein schöner Ausflug.
00:30:06: Nein.
00:30:07: Sich wirklich gemeinsam nochmal den Schmerzen begeben und sich gemeinsamer erinnern so hast du ja gerade vorhin gesagt.
00:30:13: Ja.
00:30:14: Wobei die tatsächlich?
00:30:15: also natürlich ist es schmerzvoll Und sie haben aber erkannt, und es finde ich etwas sehr Schönes.
00:30:22: Das finde auch das kostbare in dem Thema und im gemeinsamen Prozess, dass man dabei in eine Begegnung kommt von füreinander da sein – in eine Tiefe, die natürlich so ein Thema absolut auslösen kann.
00:30:41: Schön!
00:30:42: Also ja, man gewinnt auch dadurch was miteinander wenn es gelingt.
00:30:52: Das ist nicht selbstverständlich, das ist hey Link, deshalb kommen die Menschen ja auch zu dir oder zu mir.
00:30:58: Was würdest du denn dem Pan empfehlen wenn sie aktuell von einem Trauerfall betroffen sind?
00:31:05: Was würdest du denen gerne
00:31:06: mitgeben?
00:31:07: Wenn Sie aktuell getroffen sind würde ich als allererstes auf jeden Fall dass wir stärken, mit dem Trauer ist individuell und jeder darf seinen Weg haben.
00:31:20: Und seinen Ausdruck haben.
00:31:22: Machen Sie nicht den Fehler von wie trauert man richtig?
00:31:25: Weil dann verlieren sie beide.
00:31:26: so!
00:31:28: Das ist auf jeden Fall etwas... ...und auch wirklich gibt ja Zwiegespräche in diese Methode des Zwiegersprächs.
00:31:37: Man setzt sich zusammen, jeder
00:31:39: spricht
00:31:40: eine bestimmte Zeit.
00:31:43: Ich glaube, am nahe sehndes zwanzig Minuten es finde ich irrelang.
00:31:47: Also ich sag beginnt mal mit zehn da wo jemand nur über sich erzählt und dann der Nächste auch nochmal nur über dich erzählt.
00:31:55: Wo stehe ich?
00:31:56: Was brauche ich?
00:31:57: was bewegt mich?
00:31:59: Was für Bedürfnisse habe ich?was für Erwartungen habe ich tatsächlich?
00:32:03: selbst wenn man keine haben soll hab ich sie vielleicht trotzdem glaub.
00:32:06: im Einfall ist das ja auch so dass... Dieses Miss, ich habe mich gerade erwischt dass ich gerade gar nicht dran gedacht hab oder das mir sogar gerade irgendwie... ...es Gefallen hat wie der Mund am Himmel steht.
00:32:22: Und grade war mein Herz ganz leicht, dass es sein darf.
00:32:27: Es ist trotzdem sein darf?
00:32:30: Ja und dass man voreinander das auch zeigen darf, dass man sich nicht schämen muss weder für das eine noch für das andere Gefühl, auch nicht für das leichte Gefühl.
00:32:41: Ja, wir dürfen uns auch freuen in der Trauer.
00:32:45: Wir dürfen auch für einen Moment glücklich sein oder auch für viele Momente glücklich sind – obwohl ihr dauernd ist ja auch das was ich den Menschen immer sage.
00:32:55: Das muss sich nicht ausschließen!
00:32:57: Es darf sie auch gar nicht ausschließen weil wir leben ja mit der Trauhr weiter.
00:33:02: Wir können ja nicht irgendwann über Bord werfen sondern die Trauer bleibt ja und wir nehmen die mit.
00:33:11: Und
00:33:12: wir nehmen die mit.
00:33:14: Ich bin jetzt ja gerade viel auf, auch wie macht man das im Gemeinsam gegangen?
00:33:19: Ich glaube es braucht eben auch viel Zeit für sich selber also dass das auch sein darf.
00:33:24: und dann auch so wie du vorhin gesagt hast Kommunikation.
00:33:28: ein kurzer Hinweis von Du ich brauche gerade Zeit für mich alles okay zwischen uns.
00:33:35: Das ist eine hohe Irritation wenn sich jemand zurückzieht dieses zwischen uns alles gut sozusagen oder es ist jetzt nicht gegen dich aber ich brauche gerade Zeit für mich,
00:33:51: dass der andere Partner das akzeptiert.
00:33:55: Das finde ich auch ein sehr wichtigen Punkt.
00:34:01: was mache ich denn wenn sich mein Partner zurückzieht, mir aber nicht erklärt war, warum er oder sie sich zurück zieht.
00:34:09: Was kann denn da die andere Person machen?
00:34:11: Frage!
00:34:12: Also ich habe bei einer Mutter und Sohn, die den Vater als den Mann und den Vater verloren haben... Da war es so dass dabei natürlich auch Kommunikation blablabla muss man sagen.
00:34:28: Und da hat er gesagt wenn ich in diesem Zustand bin Ich kann mich nicht
00:34:32: erklären
00:34:33: Davon lebt ja dieser Zustand, dass ich mich nicht erklären kann.
00:34:38: Und
00:34:39: wir haben dann ausgemacht... Die hatten so ein Isankiesel in einer bestimmten Form liegen und er hat dann diesen Kiesel auf dem Ess-Tisch gelegt oder vor seinem Zimmer gelegt.
00:34:55: Wenn man klar ist jetzt in diesem Mode es ist jetzt nicht irgendwie Ich hab dich dick oder sonst irgendwas sondern Bitte lass mir Zeit für die Gefühle, in denen ich gerade bin.
00:35:11: Ich komme wieder zurück zu sagen aber lasst mir gerade den Raum dafür.
00:35:16: und die haben sozusagen ausgemacht wofür dieser Kiesel steht war oft ein bisschen unterschiedlich Aber beide wussten Und dann musste keiner Worte finden, sondern haben den Kiesel hingelegt.
00:35:29: Und die Mutter konnte einfach abwarten bis er wieder da rauskam und der Kiesl wieder weg war?
00:35:33: Das finde ich doch einen richtig schönen Tipp.
00:35:38: jetzt für Menschen, die merken wir gehen unterschiedlich mit der Trauer um weil ich kann mir halt vorstellen dass das sehr verunsichert ist wenn sich ein Partner so zurückzieht oder die Partnerin Und ich stehe da und will eigentlich sprechen darüber, wie es mir geht.
00:35:56: Ich möchte dir helfen und was ist denn los?
00:35:58: Die andere Person lässt mich gar nicht ran.
00:36:00: wenn ich aber dann weiß... Das ist ja wirklich schön so ein Isa-Kiesel also aus dem Fluss Isa hier in München.
00:36:07: Da gibt's ja viele solche Kieseln sowas nehmen.
00:36:10: oder man könnte vielleicht auch einfach so einen Schild an die Tür hängen zum Beispiel Ich habe da immer mein Schild, ich bin im Garten für meine Kinder.
00:36:20: Da wissen sie, ich brauche Ruhe in meinem
00:36:22: Zimmer.".
00:36:23: So was zum Beispiel?
00:36:26: Genau!
00:36:27: Und dann würde ich... Also der, der übrig bleibt sozusagen, würde ich noch sagen weil du gerade gefragt hast, was kann derjenige tun?
00:36:34: Ich glaube zum einen viel selbstversorger also hängt jetzt nicht an mir.
00:36:39: Ich hab nichts falsch gemacht.
00:36:41: es gibt noch andere Erklärungen außer dass das an mir liegt.
00:36:45: Beim anderen ist gerade was los und vielleicht auch die Frage, brauchst du etwas an den andern?
00:36:52: Wieder die Kommunikation.
00:36:54: Und da sind wir wieder bei der Kommunikion.
00:36:56: Ob der andere dann antworten kann, weiß man nicht aber für sich selber.
00:37:00: Aber dieses Brauchst Du.
00:37:01: Was ist eine andere Frage wie, was habe ich falsch gemacht?
00:37:05: warum sprichst du mit mir nicht?
00:37:07: Weil?
00:37:08: das klingt schon wieder wie so ein Vorwurf.
00:37:09: Dann klingt
00:37:10: wie einen Vorwurf aber auch wie Oh mein Gott, was ist an mir verkehrt?
00:37:15: Das muss es gar nicht sein.
00:37:17: An der Trauer ist nichts verkehrter.
00:37:19: Wir dürfen alle trauern individuell traueren.
00:37:24: Das finde ich jetzt fast ein schönes Schlusswort von dir.
00:37:27: da ist eben nichts verkehrt an uns.
00:37:29: Ja, die Gela am Ende von meinem Podcast fasse ich immer noch mal so zusammen was sich dem Menschen gern mitgeben möchte.
00:37:37: Ich habe mir jetzt hier so ein paar Punkte aufgeschrieben, also das erste was ich so ziemlich mitgenommen hab wenn wir als Paar trauern ist die Probleme in der Paarbeziehung oft des Ergebnis von Trauer sein können und dass wir da wenn wir merken unsere Beziehungen der Krisels dass wir da mal genauer hinschauen und mal schauen, was war denn eigentlich so im letzten Jahr oder vielleicht auch in den letzten fünf Jahren?
00:38:04: Wo wir damit unterschiedlich umgegangen sind.
00:38:07: Das zweite, was ich euch als Zuhörter oder dir als Zuführerin gerne mitgeben möchte ist es gibt eben dieses Continuum von emotionalen Zugang.
00:38:23: die einen Personen, die suchen in der Trauer die emotionale Nähe und die anderen ziehen sich emotional zurück.
00:38:30: Und so wie du gerade gesagt hast, Daniela es ist beides in Ordnung!
00:38:36: Es geht nur darum und das ist der dritte Punkt dass wir
00:38:40: als Paar
00:38:41: in der Kommunikation bleiben im Austausch bleiben auch in der traur und wenn wir merken das war jetzt ja grad das letzte große Thema worüber wir gesprochen haben.
00:38:50: einer oder eine von beiden zieht sich zurück Uns selbst um uns gut kümmern in der Zeit oder vielleicht so ein Ritual finden, wie wir das dem anderen Verständnis machen.
00:39:04: Du ich möchte es gerade nicht sprechen.
00:39:06: Ich brauche jetzt einfach die Zeit für mich und dass wir dann auf der anderen Seite aber nicht allein und hilflos und einsam bleiben sondern das dann uns nutzen.
00:39:16: Und das Nächste, was ich dir gerne mitgeben möchte.
00:39:19: Was ich jetzt hier aus dem Gespräch mit Daniela noch mal gelernt habe ist dass solche Rituale des gemeinsamen Erinnerns sehr heissam sein können.
00:39:33: und zum Abschluss eben um nochmal den Bogen zu finden zu meiner ersten und wichtigsten Frage trauern Männer und Frauen anders?
00:39:42: Das hab' ich so verstanden.
00:39:47: Gleich trauern ist aber eben anders ausdrücken und das es dann auch wieder sehr wichtig ist, dass wir als Paar im Gespräch bleiben in der Kommunikation bleiben.
00:40:01: Möchtest du denn gerne noch was ergänzen dazu Daniela?
00:40:05: Nicht ergäncen, aber nochmal eins hervorheben, was du gesagt hast dieses sich... Im Trauern nicht zu verlieren, also das Miteinander nicht zu verlieren.
00:40:21: Da in Kontakt zu bleiben miteinander.
00:40:25: Immer wieder im Kontakt bleiben, offen bleiben auch neugierig bleiben.
00:40:30: Das finde ich schön.
00:40:31: sich nicht zu verloren als Paar weil wir haben uns ja noch!
00:40:34: Wir sind ja noch da.
00:40:36: Ja, vielen Dank Daniela!
00:40:38: Dass du hier in meinem Podcast gekommen bist.
00:40:41: Schön dass du da bist.
00:40:43: eine letzte wichtige Frage habe ich noch an dich und zwar wo und wie können die Menschen dich denn finden und erreichen wenn sie merken in ihrer Paarbeziehung gibt es ein Thema wo Sie gern zu dir kommen würden?
00:40:58: Über meine Webseite Dann die langenmusgeiger.de Und dann gerne per E-Mail macht es für mich immer wichtig, dass der erste Kontakt über E-Mail ist weil man dann im gemeinsamen Raum gemeinsam beginnt.
00:41:15: Also online ich mache ja auch online ein paar Beratungen oder hier im Praxisraum das man gemeinsam beginnen das nicht einer schon mal vorher angerufen hat und ein paar Sachen lanciert herz wir fangen gemeinsam in den Raum an.
00:41:30: Das ist jemals
00:41:30: wichtig.
00:41:31: also alle Beteiligten starten das Gespräch mit dir live zusammen.
00:41:37: Und ich verlinke deine Website unten in den Show Notes!
00:41:42: Ja, da nochmal herzlichen Dank liebe Daniela und damit komme ich dann auch schon.
00:41:48: oder kommen wir heute schon zum Ende der heutigen Folge und ich freue mich wenn wir uns nächste Woche hier im Podcast oder auf YouTube wiedersehen.
00:41:58: bis dahin herzliche und bewegte Grüße Deine Tanja.
00:42:05: Ja und wenn dir mein Podcast gefallen hat oder hilfreich für dich war, dann lasst gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.
00:42:14: damit hilfst du mir weil ich dann weiß wovon du dir mehr wünscht.
00:42:18: aber vor allem hilfest du anderen Tauern die sich auch Orientierung in ihrer Tauer
00:42:24: wünschten.
00:42:25: nur mehr über mich um meine Arbeit erfahren möchtest findest du mehr Informationen auf meiner Webseite www.
00:42:32: Dr-Tania-Pfister.de und dort kannst du dich auch für meinen kostenlosen Newsletter eintragen!
00:42:42: Und du findest mich auf den sozialen Medien bei Instagram, Facebook und LinkedIn.