bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

Transkript

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00:00:01: Wer trauert, hat oft das Gefühl in der Trauer zu versinken und wünscht sich einfach nur einen Rettungsring.

00:00:09: Doch gibt es so ein Rettungssring überhaupt?

00:00:12: Und wenn ja wie kann dieser Rettunsring für dich in deiner Trauer aussehen?

00:00:18: Darum geht's heute!

00:00:19: Bevor es jetzt gleich losgeht noch ein Hinweis von mir für Dich Am fünften Oktober ist es soweit.

00:00:26: Es gibt wieder ein Live-Webinar mit mir, da kannst du live dabei sein.

00:00:31: Donnerstagabend um neunzehn Uhr.

00:00:33: der Titel des Live Webinars ist allein gelassen mit dem Schmerz wenn er nur die Trauer und du sind.

00:00:40: alle Infos für das Live Webinar findest du unten in den Show Notes.

00:00:53: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegtrauern, Bewusstsein für alle die in der Trauer feststecken.

00:00:59: Mehr über Trauer- und Trauern erfahren wollen und die wieder ein erfülltes Leben mit der Traur führen möchten!

00:01:07: Ich bin Dr.

00:01:08: Tanja Pfister selbst Witwe und Weise und ich begleite Trauerende durch meinen neuen körperbasierten.

00:01:14: Wegschön das du da bist – ich wünsche dir angenehmes Zuhören!

00:01:20: Wer trauert fühlt sich oft Einfach wie in einem tiefen Wasser, wie in einen Meer von Trauer.

00:01:29: In einem Meer von Tränen.

00:01:31: die Trauer ist überall sie es schwer.

00:01:35: Sie zieht uns runter und wir haben das Gefühl Wir können dieser Trauer diesen Schmerz nie mehr empfehlen.

00:01:44: Wie schön wär's da wenn wir einen Rettungsring hätten?

00:01:48: Ja du weißt ja so ein Schwimmring den man auch von den großen Schiffen.

00:01:54: Und ich habe tatsächlich jetzt in den Ferien mit meinen Kindern so einen Rettungsring gesehen, nicht auf einem Schiff sondern als ich an einem Fluss entlang spaziert bin.

00:02:07: Da waren am Ufer in bestimmten Abständen solche Rettungeringe aufgebaut und da hab' ich mir gedacht das ist doch eigentlich eine schöne Vorstellung Auch für die Trauer.

00:02:21: Wenn wir da so einen Rettungsring hätten, den uns jemand zuwirft an dem wir uns festhalten können der uns über Wasser hält und uns über was er halten kann.

00:02:34: Und dann kam ja gleich noch ein zweiter Gedanke dazu Was aber wenn uns dieser Rettung Ring zwar oben hält Also sodass wir unseren Kopf schön über Wasser haben Aber wenn er uns eben nur oben hält.

00:02:51: Wenn er uns oben hält und uns nicht an Land

00:02:54: bringt.".

00:02:56: Ja, das Gefühl haben ja manchmal die Menschen wenn sie zu mir kommen und sagen ich war schon so lange in der Trauergruppe wir reden und reden aber es verändert sich nichts andere dem ihr erzählen Sie haben schon so viele Bücher gelesen und eigentlich wissen sie was zu tun ist Aber Es verändert sich Nichts.

00:03:17: Beziehungsweise kommen nicht um die Umsetzung und sie kommen vor der Umsetzung auch gar nicht mal wirklich ins Fühlen, ins Spüren.

00:03:28: Und darum bleibt die Trauer schwer und

00:03:31: mühsam.".

00:03:32: Und dieses Gefühl das kann so zermürbend sein!

00:03:37: Denn wir tun ja was... Wir gehen beispielsweise in die Trauerkruppe.

00:03:41: Wir haben ja nach dem Rettungsring gegriffen.

00:03:44: Klar ist es Ein bisschen leichter beispielsweise durch die Gruppe oder auch durch den Psychologen, aber eine echte wirklich spürbare Veränderung von unserer Trauer nehmen wir vielleicht nicht wahr.

00:03:57: Im Gegenteil!

00:04:00: Jetzt im Winter, im Herbst wird das Wasser sogar noch kälter und dadurch kann es verharren im Fluss – wenn man das Bild nimmt oder wenn wir's real nehmen in der Trauer noch unangenehmer werden.

00:04:18: Ja, ich hoffe du kannst mir folgen mit meinem Beispiel.

00:04:20: Mit dem Fluss, mit dem Wasser, mit der Trauer... ...mit dem Schmerz.

00:04:26: Zentral für mich dabei ist die Frage was brauchen wir denn in unserer Trauer?

00:04:31: Was brauchst Du denn für Dich im

00:04:34: Trauer?!

00:04:35: Reicht es uns allein zu überleben?

00:04:38: Sind wir damit zufrieden noch so irgendwie unser Leben zu leben?

00:04:43: Ist irgendwie rum zu bekommen dass es dann endlich vorbei ist?

00:04:48: oder wollen wir nicht doch lieber endlich an Land gehen und weitergehen.

00:04:54: Weitergehen mit unserem Leben.

00:04:57: Spürt einmal hin, wie ist es denn bei dir?

00:05:01: Reicht es dir zu überleben?

00:05:02: Oder willst du wieder ein erfülltes und glückliches Leben haben?

00:05:07: Ein Leben das sich wie deins anfühlt.

00:05:09: Ein Leben in dem Du bestimmst!

00:05:11: Ein Leben, in dem du auch wieder schöne Gefühle haben kannst.

00:05:18: Wenn wir jetzt bei dem Bild von dem Rettungsring bleiben, dann ist da ja nicht nur der Ring, der kommt ja nicht von allein angeflogen wenn wir in unserem Trauerfluss im Wasser treiben.

00:05:32: Da gibt es ja jemanden, der uns diesen Ring zuwirft.

00:05:36: aber wer ist das denn?

00:05:39: oder die uns den Rettungring in unserer Trauer zuwirbt?

00:05:44: Sind das meine engen Freunde, meine Familie?

00:05:49: Oder sind es vielleicht sogar Menschen von denen du's gar nicht erwartet hättest.

00:05:55: Manchmal kommt tatsächlich die effektivste Hilfe von den Menschen mit denen wir nie gerechnet haben und die ängsten.

00:06:04: Menschen stehen uns dagegen hilflos gegenüber, hilflose am Ufer und wissen nicht was sie tun können.

00:06:13: Und wenn dich dieser Aspekt interessiert, die Menschen im Umfeld von uns Trauernden, dann hört ihr mal meine beiden Folgen neunundsebzig und einundneinzig an.

00:06:24: Folge einundneintzig das war jetzt erst vor ein paar Wochen.

00:06:28: Freunde in der Trauer also Freunde verlieren in der traur.

00:06:32: so heißt sie Die Folge neunundsiebzig schon ein bisschen länger her, die heißt Trauer und das nahe Umfeld.

00:06:39: Und ich verlinke dir die beiden Folgen in den Shounen aus, da kannst du da noch mal rein hören!

00:06:45: Aber kommen wir jetzt zurück zu dem Bild von unserem Rettungsring.

00:06:51: Was wenn der Ring, den uns jetzt jemand zugeworfen hat?

00:06:55: Wenn der nicht passt.

00:06:58: Manche Menschen möchten uns beispielsweise mit schlauen Sätzen helfen.

00:07:02: Diese Sätze sollen dann unser Rettungsring sein.

00:07:06: Das sind gut gemeinte Sätze, wie beispielsweise die Zeit heilt alle Wunden oder sie hätte nicht gewollt, dass du traurig bist.

00:07:16: Doch diese Sätze helfen uns Trauernden nicht im Gegenteil.

00:07:22: Die lassen uns oft noch trauriger zurück.

00:07:24: und ich denke da immer an den Satz, den eine Freundin von mir kurz nach dem Tod vor meinem Mann gesagt hat Geh da bekommt nur das Rucksack klein, dass er oder sie auch tragen kann.

00:07:42: Ich glaube ich habe das hier in dem Podcast schon mal erwähnt aber ich kann dir gar nicht sagen wie sehr ich mir in dem Moment gewünscht hab schwächer zu sein damit ich eben nicht so einen riesig großen schweren Rucksacks tragen muss.

00:07:58: denn so hat sich es für mich angefühlt!

00:08:03: Brech zusammen unter meinem Rucksack, ich schaffe das nicht mehr.

00:08:06: Und wenn dann jemand kommt und sagt ja jeder bekommt nur das Rucksäcklein dass er oder sie auch tragen kann Dann hilft uns das nicht weil dann fühlen wir aus so auch noch als absolute Versager.

00:08:20: aber wer das Gefühl haben wir schaffen es nicht?

00:08:23: Ja also manchmal Wünschen wir uns eben statt dieser vermeintlich tollen Ratschläge Lieber Menschen die einfach neben uns sitzen und unsere Trauer ernst nehmen.

00:08:37: Und das kann so viel tröstlicher sein, jemand der einfach nur da ist, kann ein kleiner Rettungsring für uns sein denn wir brauchen nicht immer den großen Ring.

00:08:49: auch ein kleiner Reddungsring kann uns schon weiterbringen.

00:08:52: es muss nicht immer die große Lösung sein.

00:08:54: Es kann ausreichen dass uns einfach mal jemand aussprechen lässt beispielsweise und uns nicht unterbricht, wenn wir von unserem lieben Verstorbenen sprechen.

00:09:10: Es kann gut sein, wenn Wir ungehemmt weinen können!

00:09:15: Und was auch helfen kann sind kleine Rituale die ich ja auch in meinem Buch beschreibe.

00:09:21: Das ist ein ganz zentraler Aspekt meiner Arbeit, Rituale im Alltag einzubauen entweder mit den Körperübungen, die ihr mit mir lernen könnt aber das können auch solche Dinge sein, die du selbst ganz einfach umsetzen kannst wie einen Spaziergang, den du machst, eine ganz bewusste Tasse Tee trinken dein Lieblingsdeat anhören oder eben mit meinen Übungen so was weh einen Morgengruß machen, eine G-Meditation.

00:09:52: Oder was uns auch helfen kann ein kleiner Rettungsring sein kann ist eine Botschaft von einem lieben Menschen an jedem Tag und ganz besonders natürlich zum Beispiel am Tudestag oder am Hochzeitstag.

00:10:09: das sind schon so kleine Rettungringe die uns oben halten und uns nicht weiter untergehen lassen, weil wir merken da ist noch jemand.

00:10:18: Da denkt jemand an uns.

00:10:21: Ja und es gibt Phasen in der Trauer... Da wollen wir gar nicht gerettet werden!

00:10:27: Da wollen Wir uns einfach im kalten Wasser treiben lassen.

00:10:32: Da wollen Niemandem sehen, da wollen wir zu Hause sein mit uns allein vielleicht weinen, vielleicht alte Fotoalben anschauen einfach überhaupt nichts machen und keine Sorge, das ist ganz normal.

00:10:48: Das gehört zur Trauer dazu.

00:10:51: Problematisch und frustrierend für uns selbst wird es dann wenn wir überhaupt nicht mehr gerettet werden wollen also wenn es nicht auf einem bestimmten Zeitraum begrenzt ist sondern wenn wir nie wieder einen Rettungsring uns schnappen wollen.

00:11:11: Wenn wir den Vollkommen ablehnen.

00:11:14: Und da ist meine heutige zweite Frage an dich.

00:11:44: Interessiert an deiner Antwort und was du von diesem Aspekt hältst, was deine Meinung dazu ist.

00:11:53: Ich habe nämlich eine andere Vorstellung der Trauer.

00:11:57: ich möchte den Menschen beibringen dass sie selbst ihr eigener Rettungsring werden können oder anders ausgedrückt das Sie einfach schwimmen lernen und gar nicht erst gerettet werden müssen.

00:12:12: denn eins weiß ich aus Erfahrung Die Trauer geht nicht weg.

00:12:16: Mit der Zeit können wir aber lernen mit ihr umzugehen, mit ihr zu leben und wir können auch wieder ein glückliches Leben führen – das ist möglich!

00:12:28: Wenn wir es doch mal beim Bild mit dem Rettungsring bleiben dann könnte ich beispielsweise deine Schwimmlehrerin sein und dir beibringen wie du zunächst im Wasser nicht untergehst oben bleibst Und wie du dann, wenn du eben immer stärker bist und mutgefasst hast dich auch draus vielleicht gegen die Strömung an Land zu schwimmen um an Landzugehen und im Leben weiterzugehen.

00:12:57: Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, wie genau Du das mit mir üben kannst?

00:13:04: Wie genau meine Arbeit aussieht!

00:13:07: Dann komm doch am fünftzehnten Oktober in mein neues Live-Fibinar Das heißt Alleingelassen mit dem Schmerz, wenn da nur die Trauer und du sind.

00:13:17: Genau am Donnerstag, den Fünfzehnte Oktober gibt es endlich wieder ein Live-Webinar mit mir!

00:13:24: Komm dazu sei dabei.

00:13:26: um neunzehn Uhr gehts los.

00:13:28: alle Infos und den Link zur Anmeldung findest Du in den Schornhaus und das Webinar ist natürlich kostenlos, du kannst einfach dabei sein.

00:13:36: Du musst deine Kamera nicht anmachen, du musst nichts sagen.

00:13:40: Du darfst dich da noch so ein Stück weit wie auf der Luftmatratze im Wasser treiben lassen und mir einfach mal zuhören und eine Idee von dem bekommen, wie meine Abel zur Aussicht und was du gegen dieses Gefühl, dieses Tiefentiefen allein gelassen sein selber tun

00:14:01: kannst.".

00:14:03: Ja!

00:14:03: Und das Bild vom Rettungsring, das kann uns eben unterstützen dabei wie auch du auf deine Trauer schauen kannst.

00:14:16: Ja vielleicht gibt es Rettungringe in deinem Leben und auch für deine Trauern die dich aber vielleicht einfach nur über Wasser halten und die dich nicht an Land bringen.

00:14:29: Schau da mal genau hin.

00:14:30: von wem bekommst Du denn Deinen?

00:14:34: Rettungsring.

00:14:36: Ja?

00:14:36: Oder kann sich auch fragen, oder will ich nicht vielleicht doch lieber selber schwimmen lernen und nicht so abhängig sein dass da immer jemand ist der mir was zuwirft er oder die mir etwas gibt.

00:14:47: Kannst du ja auch noch mal fragen passt denn der Ring den ich gerade nutze wirklich für mich?

00:14:53: hat sich schon was in meinem Leben mit meiner Trauer verändert oder hänge ich seit Wochen, seit Monaten oder gar seit Jahren immer in derselben Flussbiegung fest?

00:15:05: Du kannst dich fragen, habe ich kleine Rettungsringe für mich im Alltag?

00:15:11: Die mir meine Trauer wenigstens ein bisschen leichter machen.

00:15:15: Wie zum Beispiel kleine Rituale so wie es vorhin genannt hab in Ruhenetastität trinken, kleiner Spaziergang vielleicht auch die eine oder andere Körperübung.

00:15:27: Oder die nächste Frage an dich gibt's vielleicht Rettungssringe?

00:15:31: Für Dich die aber aus welchem Grund auch immer sich einfach nicht erreichen oder die du vielleicht abgelehnt hast, die du nicht ausprobieren wolltest.

00:15:44: Ja, spür da mal hin!

00:16:06: weg.

00:16:07: Die wird niemand für dich wegzaubern, was du lernen kannst.

00:16:13: und das ist eben die Erfahrung aus meiner jahrelangen Arbeit.

00:16:18: wir können lernen mit der Trauer umzugehen.

00:16:21: Wir können lernen zu schwimmen.

00:16:25: ja und damit komme ich für heute zum Ende dieser Folge und freue mich wenn wir uns nächste Woche hier im Podcast wieder hören oder auf YouTube wiedersehen.

00:16:33: Bis dahin herzliche und bewegte Grüße, deine Tanja.

00:16:38: Wenn ihr meinen Podcast gefallen hat oder hilfreich für dich war dann lasst gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.

00:16:45: damit hilfst du mir weil ich dann weiß wovon du dir mehr wünscht.

00:16:48: aber vor allem hilfs so anderen Trauerenden die sich auch Orientierung in ihrer Trauer wünschen.

00:16:54: wenn du mehr über mich um meine Arbeit wissen möchtest findest du mehr Informationen auf meiner Webseite www.bewegt Und da kannst du dich auch für meinen wöchentlichen Newsletter eintragen.

00:17:08: Und du findest mich auf den sozialen Medien bei Instagram, Facebook und LinkedIn!

Über diesen Podcast

Du hast einen geliebten Menschen verloren und fühlst dich von deiner Trauer überwältigt? Du suchst nach Wegen, deinen Schmerz zu verarbeiten und wieder zu dir selbst zu finden? Dann bist du hier genau richtig!

In diesem Podcast teile ich meine persönliche Geschichte und zeige dir, wie ich es geschafft habe, meine Trauer zu bewältigen und wieder Lebensfreude zu finden. Gemeinsam entdecken wir, wie Bewegung, Achtsamkeit und verschiedene Körpertechniken uns dabei unterstützen können, unsere Gefühle anzunehmen, zu verstehen und loszulassen.

Ich lade dich ein, auf eine Reise zu dir selbst zu gehen. Eine Reise, auf der du lernst, deine Trauer als Teil deines Lebens anzunehmen und daraus Kraft zu schöpfen. Denn auch nach einem Verlust kann das Leben wieder bunt und erfüllend sein.

Lass uns gemeinsam den Weg aus der Trauer finden und ein neues Kapitel aufschlagen. Ich freue mich auf dich!

von und mit Dr. Tanja Pfister

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