00:00:00: Ich mache das jetzt seit drei Wochen, es ändert sich nicht.
00:00:04: Ich höre auf.
00:00:05: diesen Gedanken kennen ich aus meiner eigenen Fortbildung und ich hör den aber auch immer mal wieder von Klientinnen in dieser Folge erzähle wie ich selbst fast eine fortbildung abgebrochen hätte und was hinter dem Impuls steckt aufzuhören.
00:00:22: Und ich möchte einladen im dich rein zu hören hinzuspüren welches von sechs mustern Es ist, dass dich auf deinem Trauerweg ausbremst.
00:00:42: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegtrauern!
00:00:45: Bewusstsein für alle die in der Trauerfest stecken mehr über Trauer- und Trauern erfahren wollen und die wieder ein erfülltes Leben mit ihrer Trauer führen möchten.
00:00:54: Ich bin Dr.
00:00:55: Tanja Pfister selbst Witwe und Weise und ich begleite Trauerende durch meinen neuen körperbasierten Weg.
00:01:01: Ich wünsche dir angenehmes Zuhören.
00:01:05: Ja, ich mache das jetzt seit drei Wochen es ändert sich nicht sich höher.
00:01:08: diesen Gedanken, den kennen viele von uns.
00:01:11: Immer mal wieder kommt das vor und dann tauchen diese Gedanken auf meistens abends wenn ja du vielleicht wieder nicht das gemacht hast was du dir vorgenommen hast und dich vielleicht schwerer fühlst als davor.
00:01:26: oder dieser Gedanke kommt in dem Moment wo es vielleicht darum geht dass was Du dir vor genommen hast jetzt Mal wirklich durch zu ziehen Und vielleicht erkennst du dich gerade wieder.
00:01:40: Du willst ja etwas ändern an deiner Trauer, an dem wie sich die Trauer anfühlt, wie sie dich vielleicht lehnt und bremst?
00:01:49: Und du hast ja ja vielleicht sogar mein Buch geholt!
00:01:52: Und du fängst an mit den Übungen, die in deinem Buch sind... ...und du übs und schreibst und spürst hin.
00:01:59: Dann ist aber doch so eine Stimme enttiert, die sagt ganz leise vielleicht zuerst Lass es!
00:02:05: Es bringt nichts.
00:02:07: Und diese Stimme, die möchte ich heute in dieser Podcastfolge mal genauer anschauen.
00:02:14: Ich sage ein bisschen was dazu und vielleicht auch etwas, was du nicht unbedingt hören möchtest.
00:02:25: Wenn du aufhören willst ist das oft nicht das Ende von deinem Weg.
00:02:32: also mit dem Aufhören wollen meine ich jetzt wenn du Eben wie bei meinem Buch, beispielsweise da ist ein zwölf Wochenprogramm drin und auch im Coaching arbeite ich hier mit den Menschen für eine gewisse Zeit.
00:02:46: Und da geht es um das Üben, um das Spüren, um die Inverbindung mit uns selbst kommen.
00:02:53: Und oft kommen wir dann an dem Punkt wo wir sagen, nee, ich höre jetzt auf!
00:03:00: Das ist nichts für mich usw.. Und das ist ganz oft ein Muster was hinter diesem Ich Hör Jetzt Auf steckt Und das möchte ich dir heute so ein bisschen näher bringen, wie diese Art von Mustern funktionieren und wo die vielleicht herkommen können.
00:03:18: Und auch was du machen kannst!
00:03:21: Ich nehme ja selber gerade aktuell an einer Fortbildung teil.
00:03:25: also ich bild mich fort um noch besser zu werden in dem was ich mache.
00:03:31: Bei mir ist es eine technische Fortbildung.
00:03:34: Du siehst da, ich nehm hier den Podcast auf viele Dinge zu machen und da wollte ich einfach mich verbessern, es besser machen und auch uns selber ein bisschen leichter haben.
00:03:46: Deshalb habe ich mich dann Ende September für eine Fortbildung angemeldet und auch gestartet.
00:03:54: Und ich mache den Kurs bei einer Person die schon gut kenne weiß, dass sie gut strukturiert ist.
00:04:01: Das gefällt mir sehr gut!
00:04:02: Ich weiß das die fordernd ist und das gefällt mich auch weil ich weiß erhager erreiche ich auch wirklich was mit ihr.
00:04:09: und genau aus diesen Gründen habe ich mich ja dann bei ihr angemeldet.
00:04:12: für diesen Herbst habe ich mir angemeldet und gestartet und plötzlich habe ich gemerkt in Woche zwei... ich hab irgendwie den Anschluss verpasst.
00:04:22: Ich habe es am Anfang unterschätzt.
00:04:25: also bei dem Kurs ist es anders als jetzt Im Coaching bei mir.
00:04:29: Bei mir gibt es ja keine Voraussetzungen, du musst nichts, kein Vorwissen haben und kannst einfach starten.
00:04:34: Du musst auch nicht sportlich sein
00:04:36: usw.,
00:04:37: aber ich für den Kurs an dem ich jetzt Hallnehmerin war da gab's eben schon Voraussetzungen und die hatte ich mich alle und das habe ich unterschätzt.
00:04:51: Und dann hieß es Ja ist alles kein Problem kann man alles nachholen, das habe ich mir auch selbst gesagt.
00:04:56: Ja dann hole ich das halt nach in den nächsten Tagen und so.
00:05:00: aber irgendwie hab' ich nicht die Zeit gefunden weil es so viele andere Dinge parallel zu tun waren.
00:05:07: Ich hatte keine Zeit die Kursinhalte schnell genug nachzuholen um mit dem anderen auf einem Level zu sein.
00:05:18: also bin ich dann wöchentlich in Nikols gegangen und bin nicht mitgekommen.
00:05:23: Ich habe überhaupt nicht nachvollziehen können, wovon reden denn die anderen überhaupt?
00:05:28: Weil ich halt eben nicht entsprechend vorbereitet war.
00:05:31: und also wenn wir ehrlich sind.
00:05:33: Ich hatte keine Ahnung Und da kam bei mir selber dieses Gefühl Ich packt es nicht!
00:05:40: Ich kann das nicht!
00:05:41: Ich höre jetzt auch, das bringt doch sowieso nix und dann habe ich mir sogar noch Strategien überlegt.
00:05:50: Vielleicht frage ich die Kursleiterin ob ich nicht vielleicht abbrechen kann und später nochmal neue starten?
00:05:58: Ja und da bin ich aber kurz in mich gegangen und hab mich daran erinnert oder bemerkt dass ja im meinem Leben immer viel los ist!
00:06:06: Dass es immer viel zu tun gibt.
00:06:09: Und wann wäre denn der bessere Zeitpunkt als jetzt?
00:06:13: Ich werde nie weniger Arbeit haben, ich werde nie mehr Zeit haben.
00:06:17: Denn mein Leben ist wie unser aller Leben heutzutage einfach voll und ich sehe es bei all den Menschen um mich herum im Berufs- und auch im Privatleben – wir alle haben viel um die Ohren!
00:06:29: Deshalb habe ich mir dann für mich als Teilnehmerin in dem Kurs die zeitgeschaffenen Kurs nachzuarbeiten.
00:06:40: in Woche vier des Kurses, da war ich dann zwar nicht ganz auf dem Niveau der anderen aber immerhin soweit dass ich verstanden habe wo von die reden und ich konnte auch gut mitmachen.
00:06:49: Und mittlerweile bin ich jetzt auch auf einem Level wo ich sage ja das passt für mich!
00:06:55: Ja was hat jetzt meine Fortbildung mit dir zu tun?
00:06:57: Ich erzähle dir das weil ich genau dieses Phänomen bei meinen Klienten und Klientinnen immer mal wieder erlebe.
00:07:05: Zwar selten, aber doch immer mal Beim Coaching mit mir, da gibt es ja keine Voraussetzungen.
00:07:12: Habe ich vorhin schon gesagt?
00:07:13: Du musst vorab nichts können!
00:07:15: Du musst wieder sportlich sein und du brauchst kein Vorwissen.
00:07:18: Du brauchst nicht beweglich sein.
00:07:19: Du braucht keine besondere Konditionen.
00:07:22: Du musst auch nicht akkurat mitarbeiten so wie das jetzt bei mir in dem Purs in der Fortbildung war.
00:07:27: Was du für Beweg- Trauern brauchst ist einfach das Wollen.
00:07:32: Ich will etwas an meiner Trauer ändern.
00:07:37: Und bei mir im Coaching, da gibt es ja vorab immer ein Kennenlerngespräch wo wir das gemeinsam rausfinden.
00:07:44: Willst du wirklich etwas ändern werde ich dich da fragen in dem Gespräch.
00:07:48: und auch willst du wirklich einen neuen Umgang mit deiner Trauer lernen?
00:07:53: Willst Du jetzt loslegen und dich täglich fünf bis zehn Minuten das reicht ja schon mit Deiner Trauerausschließlich beschäftigen!
00:08:02: Wenn wir hier drei Jahre haben dann können wir du und ich gemeinsam starten.
00:08:08: Und wie du weißt, zeige ich auch immer die Arbeit mit mir – das Coaching mit mir ist kein Wellnessurlaub!
00:08:14: Leider nein es ist Arbeit, es ist üben und es ist dran bleiben.
00:08:19: so ähnlich für bei dem Kurs den ich selbst für mich als Teilnehmerin gebucht hatte.
00:08:23: wenn ich jetzt nochmal zurückschaue zu dem Moment in dem ich den Technikkurs hinschmeißen wollte da habe ich erkannt eben was ich bei vielen grauern sehe den Impuls aufzuhören.
00:08:42: Und der kam jetzt bei mir nicht an dem beliebigen Tag, er kam an einem Tag, an dem ich gemerkt habe oh das ist anstrengend hier.
00:08:52: also ich kann die Kurs jetzt nicht so nebenbei machen sondern ich muss jetzt hier wirklich was machen sonst gehe ich ja mit null raus und ich muss etwas machen damit sich am Ende etwas für mich verändert.
00:09:10: Ich muss hier richtig arbeiten, ja!
00:09:13: Und auch die Trauer ist Arbeit.
00:09:17: Die Menschen, die zu mir kommen, die müssen auch wirklich etwas machen.
00:09:22: Zu trauern ist körperliche Schwerstarbeit.
00:09:24: Du kennst diese Aussage von mir und sag ich oft – und ich meine es auch wörtlich – dein Körper muss so viel ertragen in dieser Zeit.
00:09:33: Müdigkeit, Anspannung Tag für Tag und dazukommt Da kommen ja die Emotionen, die Gefühle, die schwer auf dir lassen.
00:09:43: Die Sorgen, die Gedanken und dann kommt natürlich dein Alltag dazu!
00:09:48: Die Arbeit, deinen Haushalt, die Menschen um dich rum, die wissen wollen wie geht's dir?
00:09:53: Da gibt es eine eigene Folge von mir zu dieser Frage Wie Gehts
00:09:56: Dir?!
00:09:57: Und wenn wir nochmal zu meinem Kurs schauen da gibt es bei Beweg trauern Vier Zwischenziele, also da gibt es ja auch eine Zwischenziele.
00:10:09: Aber vier davon sind jetzt dass wir unsere Gefühle wahrnehmen.
00:10:13: das wird die gefülle zulassen.
00:10:14: was wir unsere gefühle Ausdrücken das muss nicht unbedingt sein aber schadet nicht.
00:10:21: und Die gefühl zu regulieren Ja.
00:10:25: und wenn wir mal genauer hin schauen auf das allererste zwischen ziel die gefühler wahrnehmen wer anfängt hinzuspüren Der nimmt natürlich nicht nur die Trauer wahr, da ist dann plötzlich alles was du seit Wochen, seit Jahren bei Seite geschoben hast.
00:10:47: Es ist dann plötzlich da!
00:10:48: Das ist präsent!
00:10:49: Du kannst es fühlen und das kann sich anfühlen als würde es durch das Üben mit den Übungen schlimmer werden.
00:10:59: Meistens wird es gar nicht schlimmer, es wird nur sichtbarer und genau an der Stelle melden sich unsere Gedanken Unser Gehirn, das sagt Achtung!
00:11:08: Achtungen Alarm.
00:11:10: Hier ändert sich was.
00:11:11: bitte aufhören.
00:11:13: Das wird jetzt anstrengend.
00:11:14: Wir gehen raus aus der Komfortzone.
00:11:16: Es ist ja gerne so ein Spruch Aber so ist es auch.
00:11:21: Es ist auch so wir gehen raus Aus der Komforzone Wir bleiben nicht Auf dem Trauerweg So wie bisher Sondern wir ändern Jetzt etwas und das heißt Wir müssen einiges umstellen.
00:11:34: Einiges wird anders, es wird anstrengend und an drei Punkten wird das besonders sichtbar dieses Alarmzeichen.
00:11:46: Das erste Mal zeigt sich dass wenn du merkst Es wird schwerer!
00:11:53: Es ist anstreggend und Du hast ja erhofft dass es jetzt erst mal leicht wird, ja?
00:11:58: Und dann spürst du plötzlich Tränenwut und vielleicht Schuldgefühle in dir.
00:12:03: Und dein Kopf sagt das kann doch jetzt aber nicht richtig sein!
00:12:07: Das ist richtig, das ist sogar gut so wenn man das so sagen kann denn es ist ein Zeichen, dass du dich dem näherst was in dir is an Emotionen, dass Du das wahrnimmst was da ißt.
00:12:22: Und dann gibt es einen zweiten Punkt, wo das auch passiert oder auch auffällt.
00:12:28: Das ist der Punkt wenn du merkst, dass geht ja alles viel langsamer als ich mir das gedacht habe.
00:12:35: Es ist alles wie langsame als ich mich das wünsche.
00:12:38: Viele Menschen die zu mir kommen, die warten ja seit Jahren oder Monaten darauf, dass sich irgendwann von allein was verändert und es besser wird.
00:12:48: und da begegnet oder begleitet zieht der Satz dabei, die Zeit halt alle gewunden.
00:12:55: Und ja es hat sich nichts verändert.
00:13:00: und wenn wir dann aber sagen okay jetzt mache ich täglich was dafür dass sich etwas ändert und dann ändern sie nicht sofort was nach zwei Wochen kann das schon mal sein dass da die ungeduld wächst und wir sagen ja jetzt streng ich mich so an und nichts verändert sich.
00:13:18: Und ich sage aber immer, es heißt Übung weil wir müssen es üben!
00:13:22: Wir dürfen es übeln damit unser Körper sich dran gewöhnt.
00:13:26: mit einer Sitzung und zwei passiert dann nicht.
00:13:29: Deshalb bitte ich ja auch ein Coaching an dass länger geht über ein paar Wochen.
00:13:34: damit wird das eben gemeinsam einüben kann.
00:13:38: Ja und da bei der lohnt sich's auch mal wenn du dahin schaust auf das was du vorher gemacht hast.
00:13:44: Du hast gewartet.
00:13:46: Manche von uns warten zwei, fünf oder hier waren auch schon Menschen bei mir.
00:13:49: Die haben zehn Jahre gewartet und jetzt fängst du an!
00:13:55: Jetzt gehst du einen neuen Weg seit zwei Wochen und er zeigt nicht sofort Wirkungen und im Vergleich zu den Jahren davor sind ja diese zwei Wochen doch sehr kurz wenn wir da mal realistisch drauf schauen und ich nenne dir jetzt dieses Beispiel ganz ohne Vorwurfer, ich kann sie auch nachvollziehen.
00:14:14: Der so lange wartet, der wünscht sich natürlich das jetzt schnell geht.
00:14:19: Ich habe mir das ja selber für mich auch gewünscht in meiner Trauer, dass es schnell vorbei geht und nicht jahre dauert.
00:14:28: Und dann gibt's noch ein dritter Punkt an dem sich... Das zeigt, diese sich möchte aufhören.
00:14:34: Also ist dann wenn unser altes Leben ruft?
00:14:39: den Terminen mit der Arbeit, mit dem Garten vielleicht mit allem was halt so erledigt werden will und das ist natürlich viel einfacher in diesen Alltag zurückzukehren als an dem neuen dran zu bleiben.
00:14:53: Im Alltag, so wie du ihn bisher hattest da weißt du was du hast, da weisst du was Du tust und du weißt auch wie du dich anschließend fühlst ja?
00:15:03: Das kannst du einschätzen!
00:15:05: Und jetzt ist plötzlich alles neu Und das macht natürlich auch Sorge und macht uns Angst.
00:15:14: Über diese dritte Stelle, die verspreche ich dann nachher noch mal ausführlich hier, zeigt sich nämlich als ein Muster.
00:15:24: Ich möchte dir jetzt mehrere verschiedene Muster vorstellen an denen du eben merken kannst oder beziehungsweise die sich zeigen wenn Eine Veränderung eintritt und ein System sagt Achtung Stop.
00:15:41: Und wie diese Muster aussehen, darum soll es jetzt gehen?
00:15:45: Also das erste Muster, dass immer mal wieder auftaucht hier bei mir im Coating ist der Funktionsmodus.
00:15:53: Da arbeiten die Klientinnen oder Klienten, die machen nonstop Sport vielleicht, arbeiten sehr viel Räumen aufgestalten um jeden in Garten oder aber sie hängen im Gedankenschleifen fest die sich immer wieder um dieselben Fragen drehen.
00:16:15: Und ich selber kenne es auch und da habe ich ja auch eine Podcast-Folge dazu aufgenommen, Nummer fourneunzig, die verlinke ich dir auch hier unten wo ich dir von dem Satz erzählt hab der monatelange meinem Kopf gewohnt hat Ich muss stark sein stark für meine Kinder, stark im Beruf, stark für die Familie.
00:16:32: Meine ganze Kraft ist in das Starksein reingeflossen und für die Trauer blieb dann keine Zeit mehr
00:16:38: übrig.".
00:16:39: Das war mein Muster!
00:16:41: Und es hat mich durch die schwerste Zeit getragen und dafür bin ich dem Muster dieser Verhaltensweise auch dankbar, weil sonst hätte ich das vielleicht nicht geschafft.
00:16:52: Es hat mir geholfen als Mutter zu funktionieren.
00:16:58: Funktionieren und trauern, das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge.
00:17:05: Wenn du in der Trauerarbeit aufhören willst so wie ich jetzt in diesem Kurs von dem ich dir vorhin berichtet habe da passiert Folgendes Du triffst gar keine Entscheidung.
00:17:20: Du schiebst die Übung vielleicht auf einen Tag an dem mehr Zeit ist und dann kommt eine Woche mit viel Arbeit, dann ist es wieder Sonntag und du hast seit zehn Tagen nichts getan.
00:17:32: Was nur für dich und deine Trauer war!
00:17:34: Und dann fühlst du dich eben nicht erleichter, du fühlste dich stattdessen leer und vielleicht sogar so ein bisschen schuldig.
00:17:43: Ja?
00:17:43: Dann taucht der Satz wieder auf... Ich müsste doch längst weiter sein.
00:17:49: Hör mir bitte gut zu denn das ist mir jetzt wichtig.
00:17:53: Dieses Muster, dein Funktionieren Kein Versagen.
00:17:57: Es hat dich geschützt, indem es dich beschäftigt und am Leben gehalten hat.
00:18:03: Wenigstens das kriege ich hin!
00:18:05: Das ständige Funktionieren führt uns aber im Kreis.
00:18:09: Das hält uns fest.
00:18:11: Du kommst immer wieder an den selben Punkt zurück, an dem du angefangen hast.
00:18:15: Und ich möchte jetzt noch fünf weitere Muster nennen die uns dazu bringen können von unserem Ziel, das wir uns eigentlich vorgenommen haben.
00:18:26: Also in dem Fall auf den Trauerweg voran zu gehen und von diesem Ziel abzuweichen.
00:18:32: Das zweite Muster ist das Aufschieben und vermeiden.
00:18:41: werden einfach wichtige Aufgaben immer wieder verschoben vertagt und besonders wenn sie mit Unsicherheit und Verantwortung verbunden sind dann Schiebt man das mal so auf die Seite und kurzfristig wirkt sich das dann entlastend an.
00:18:58: Aha, jetzt bin ich diese Aufgaben los!
00:19:01: Und ja, dann sagen wir vielleicht auch, ich kümmer mich lieber nicht so meine Trauer und tu lieber so als wäre sie gar nicht da.
00:19:09: Also ich überspitze es jetzt ein bisschen, ja?
00:19:13: Und trotzdem so ähnlich erlebe ich das immer mal wieder.
00:19:18: der Nachteil von diesem Muster ist wenn Was jetzt dran ist, uns nämlich um unsere Trauer wirklich zu kümmern.
00:19:29: Wenn wir das verschieben und vermeiden dann entsteht zusätzlicher Stress, dann entstehen Schuldgefühle und das Gefühl von so wie von so verpassten Chancen.
00:19:42: Und das zeigt sich dann eben in Sätzen wie, hätte ich doch mehr geübt?
00:19:48: Hätte ich mich gekümmert?
00:19:50: Dann sind wir wieder in diesem Muster.
00:19:52: Das dritte Muster ist unser Anspruch, alles fehlerfrei machen zu müssen.
00:20:01: Wird auch Perfektionismus genannt hast du bestimmt schon mal davon gehört.
00:20:05: dieser Perfekzynismus der kann dazu führen dass wir Dinge die wir vorhaben gar nicht erst anfangen.
00:20:13: und wenn wir das auf unsere Trauer wiederum beziehen wir fangen beispielsweise nicht mit dem Coaching an oder wie lesen Nur das Buch und vielleicht lesen auch noch die Übungen durch, aber wir machen den nicht.
00:20:27: Oder wir fangen an und haben dann den Eindruck Wir sind nicht perfekt genug und lassen es dann eben lieber wieder bleiben ja Lieber gar nicht machen oder wir lassen es einfach lieber bleiben.
00:20:43: Am Ende ist es so dass unsere Vorhaben gar nie abgeschlossen werden.
00:20:47: Und hinter dem Perfektionismus da steckt häufig die Angst nicht zu genügen oder negativ beurteilt zu werden.
00:20:54: Oder wir bitte urteilen uns selbst negativ, oder wir sagen selbst, wir genügen
00:20:59: dich.".
00:21:00: Und das ist immer schon bei dem vierten Muster, dass auch in die Trauer mit hinein spielen kann – es ist die übermäßige Selbstkritik.
00:21:07: wenn wir uns regelmäßig abwerten, schlecht reden oder auch eigene vielleicht kleinere Erfolge richtig richtig kleinreden dann verlieren wir natürlich leichter unsere Motivation und vor allem das Vertrauen in unsere Fähigkeiten.
00:21:22: Und das Traurige darin ist, dass solche Gedanken wie Das schaffe ich ohnehin nicht die können durchaus zu einer sogenannten selbst erfüllenden Erwartung werden also Self-fulfilling Prophecy ist der englische Begriff dafür.
00:21:42: Also wenn sagen ich schaffe das ohnehin nicht, dass es dann eben so eintritt.
00:21:49: Das fünfte Muster ist die Konfliktvermeidung und damit meine ich, dass du eigene Bedürfnisse unterdrückst oder verschweigst um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
00:22:00: Dadurch ändert sich jedoch nichts und alles bleibt wie es ist.
00:22:04: Und da ist gerade dann – wenn wir an unserer Trauer etwas verändern möchten – die Enttäuschung vorprogrammiert.
00:22:13: Das sechste Muster, das ist alles oder nichts denken.
00:22:16: Das ist ein Haar.
00:22:17: mit dem Perfektionismus hängt es zusammen.
00:22:20: Manchmal tauchen die auch gleichzeitig auf.
00:22:24: Das letzte Muster möchte ich heute mit dir besprechen und da zeigt sich wenn wir das Gefühl haben Wir sind nur dann erfolgreich wenn wir was vollständig erledigt haben Wenn etwas vollkommen geschafft ist Und dem gegenüber fielen wir uns als gescheitert, wenn nun ein kleines bisschen fehlt.
00:22:47: Weil wir haben es ja nicht ganz geschafft und wenn wir so denken dann können kleine Rückschläge unverhältnismäßig groß werden.
00:22:57: Und das obwohl diese kleinen Rückschläge ja wichtig fürs Lernen sind.
00:23:02: die gehören zum sich entwickeln dazu Ja wie mir diesem Muster in Coaching begegnen und wie ich damit umgehe.
00:23:11: da zu jetzt ein paar Worte.
00:23:13: Ich bemerke im Coaching immer dann, dass ein dieser Muster greift wenn mir die Menschen Sätze sagen wie ich hatte zu viel zu tun.
00:23:22: Ich konnte mich nicht um die Übungen kümmern.
00:23:25: Dann sind sie noch in ihrem Muster des Funktionsmodus verhaftet und oft hilft es den Menschen dann schon wenn Sie von mir erfahren das ihr bei mir im Coaching nicht funktionieren müssen.
00:23:36: Im Gegenteil, hier ist ein Ort wo du einfach sein darfst wie du in deiner Trauer bist.
00:23:43: Da brauchst Du kein Ritter sein!
00:23:45: Du brauchst keine Ritters und du brauchst keinen Maske tragen.
00:23:49: Du darfst dich so zeigen wie du bist.
00:23:53: Man kann dir sicher sein, du wirst von mir in der Trauer, in deinem Verhalten... Und wenn du auch nicht das schaffst was du vielleicht schaffen möchtest, nie verurteilt.
00:24:05: Wenn jemand beispielsweise zu mir sagt ich war zu müde es war zu viel los Das sind dann Sätze die auf das Vermeidungsmuster hindeuten und gerade letztens war ein Mann bei mir im Coaching der hat dieses Muster sogar selbst bei sich erkannt.
00:24:20: Und dass ist das Gemeine an all diesen Mustern.
00:24:23: Wir erkennen sie wir merken dass die da sind und uns ausbremsen, auf der Stelle treten lassen.
00:24:30: Und trotzdem können wir ganz oft nichts dagegen tun!
00:24:34: Wir bleiben in dem Muster
00:24:36: verhaftet.".
00:24:38: Ja... In so einem Fall kann es eben hilfreich sein gemeinsam mit einer Person von außen einmal genau hinzuschauen.
00:24:48: Warum vermeide ich es denn mich mit meiner Trauer zu beschäftigen?
00:24:54: Allein schaffen wir das meistens nicht, weil es einfach ist zu sagen ich war müde oder?
00:24:59: Es war einfach zu viel los.
00:25:01: Aber ganz oft sind das Anteile in uns die uns ausbremsen und denen können wir gemeinsam du und Ich auf die schliche kommen.
00:25:12: wenn eine klinente nun zu mir beispielsweise sagt ich habe alle Übungen gemacht aber Dann weiß ich sofort hier könnte des Perfektions muss da angesprochen sein oder angesprungen sein.
00:25:27: Perfektionismus will ich alles machen.
00:25:31: Will ich alles perfekt machen und dann muss es auch mit meiner Trauer besser gehen, ja?
00:25:36: Das ist so dieses Denken dahinter!
00:25:40: Und an der Stelle kann ein Coach- oder einen Begleiter eben auch sehr hilfreich für dich sein denn in der Trauer können wir es nicht richtig machen und schon gar nicht perfekt... Wir können's nur.
00:25:52: Mit kleinen Schritten können wir uns auf den Weg machen zu unserem neuen Ich und uns diesem neuen ich nach unserem Verlust behutsam annähen, nähern.
00:26:03: Und das wird mich von jetzt auf nachher funktionieren!
00:26:06: In solchen Fällen kann ich dich dabei unterstützen.
00:26:09: die Perfektionistin oder dem Perfektionisten darf dann in dir ein wenig zur Ruhe kommen.
00:26:15: Ihr könnt ihn gemeinsam zur Ruhr kommen lassen oder sie.
00:26:19: Ja, der Perfektionist in dir darf sich auch mal ausruhen und genau das schaffen wir eben alleine häufig nicht.
00:26:27: Und dann gibt es Klientinnen die sagen ich schaffe das einfach nicht oder Ich kann das nicht schaffen!
00:26:34: Dann springt höchstwahrscheinlich das Muster der übermäßigen Selbstkritik an und da geht's dann im Coaching darum dass wir herausfinden von wem diese Selbstkriti kommt.
00:26:48: Wer sagt es denn, dass wir's nicht schaffen oder nicht schaffen können?
00:26:52: Woher kommt denn dieser Satz?
00:26:54: Mama sind das ganze alte Glaubenssätze die noch aus der Kindheit stammen und die wir über den Körper und die Verbindung mit den geeigneten Fragen auch sehr gut auflösen können.
00:27:05: Also ich mache da immer gute Erfahrungen.
00:27:11: Wenn ich im Coaching erst durch viel Nachfragen heraus finde, warum die eine oder andere Übung nicht so passt.
00:27:17: Dann liegt es vielleicht daran dass der Trauernde einen Konflikt mit sich selbst oder auch mit mir vermeiden möchte.
00:27:27: Vor ein paar Wochen hat eine Klientin von mir das anders gemacht.
00:27:31: Die hat zu mir gesagt heute habe ich drei Punkte die mich aktuell am Coaching stören und Ich möchte jetzt einfach mal einen davon lernen.
00:27:39: Ich glaube, es ging darum, dass ihr die Namen der Übungen nicht gefallen habt und das hat sie davon abgehalten, die Übung zu machen.
00:27:52: Und da habe ich zu ihr gesagt ja kein Problem dann geben wir den Üblingen halt andere Namen.
00:27:57: also jeder und jede darf die Übung zu nennen wie er oder sie möchte.
00:28:04: Ja, ist es jetzt so dass ihr viel leichter fällt die Übungen zu machen und von außen gesehen.
00:28:09: Es ist ja verrückt das es an solch kleinen Dingen scheitern könnte Und ein trauer Weg länger bestehen bleibt.
00:28:17: und darum ist es mir ja So wichtig dass mir meine klienten und Klientinnen vertrauen Dass sie wissen dass ich sie nicht verurteile weder aufgrund ihrer trauern noch aufgrund von Dinge Die sich stören.
00:28:29: und meine kliente war dann super erleichtert hinterher und hat gesagt ach Ich dachte, dass es gar nicht so einfach ist diese Punkte anzusprechen.
00:28:38: Na klar!
00:28:38: Es ist einfach weil ich habe ja keinen vorgefertigten Weg für dich.
00:28:46: Ich hab schon eine Idee von dem Weg wieder aussehen könnte aber du bist ja diejenige der jene Geldin, die entscheiden oder wie lang gehen soll.
00:28:55: mein Anliegen ist es Dich in Deiner Trauer so zu unterstützen wie Du's brauchst und der erste Schritt dorthin Für dich ist ganz behutsamer herauszufinden, was du brauchst.
00:29:08: Und wenn du dich selbst bei einem der Muster jetzt heute erkannt hast und beispielsweise aufgrund von deinem Perfektionismus die Übungen in meinem Buch nicht für dich umsetzen konntest oder weil du das Gefühl hattest es einfach nichts schaffen zu können dann ist vielleicht genau jetzt der richtige Zeitpunkt für dich im Coaching mit mir zu starten.
00:29:32: Und übrigens sind es ja häufig die Klientinnen, die auf dem Weg – wenn sie sich gemeinsam mit mir auf den Weg gemacht haben und die dann hadern zwischendurch oder zweifeln.
00:29:43: Die dann am Ende, wenn Sie dranbleiben, Dinge berichten dass es nun beispielsweise im Coaching nach Jahren der Trauer plötzlich klickgemacht hat.
00:29:54: Ja?
00:29:55: Und der Klick, der kam nicht weil der Schmerz verschwunden wäre, weil die dran geblieben sind, weil sie sich nicht dem alten Muster unterworfen haben und nachgegeben haben.
00:30:08: Aber wie gesagt oft bemerken wir das ja gar nicht dass es unsere Muster sind, die uns auf den Trauerweg auf der Stelle treten lassen.
00:30:16: Hört ihr gerne diese Folge vielleicht nochmal an und spür mal hin ob du den einen oder anderen Satz, den ich heute gesagt habe das ein oder andere Muster hin, ob du das dann bei dir selbst erkennst.
00:30:33: Und dann schau mal, ob Du vielleicht allein durch die Bewusstheit dass es dieses Muster in Dir gibt etwas verändern kannst!
00:30:41: Oder ob Du Vielleicht Unterstützung von außen brauchst oder auch möchtest und ein Impuls für Dich vor mir könnte hier mein Live-Vibinar sein.
00:30:51: Ich lade Dich ein zum Thema Trauer im Winter.
00:30:54: was kann ich tun?
00:30:55: am Dienstag, siebzehnte November um neunzehn Uhr online und kostenlos.
00:31:01: Und da schauen wir gemeinsam was du in der dunklen Jahreszeit für dich und deine Trauer tun darfst.
00:31:08: Komm einfach wie du bist.
00:31:09: den Link zur Anmeldung findest Du in den Show Notes!
00:31:13: So damit komme ich zum Ende von dieser doch relativ langen Folge heute und ich freue mich wenn wir uns nächste Woche im Podcast wieder hören oder auf YouTube wiedersehen.
00:31:22: bis dahin herzliche und bewegte Grüße Deine Tanya.
00:31:27: Und wenn dir mein Podcast gefallen hat und er hilfreich für dich war, dann lass gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.
00:31:34: damit hilfst du mir weil ich dann weiß wovon du dir mehr wünscht aber vor allem Hilfst so anderen Trauerenden die sich auch bei den Tieren in ihrer Trauer Wünschten!
00:31:45: Wenn Du mehr über mich um meine Arbeit wissen möchtest findest Du mehr Informationen.
00:31:49: auf meiner Webseite www.doktaminustanja-fister.de Kannst du dich auch für meinen wöchentlichen Newsletter eintragen und du findest mich auf den sozialen Medien bei Instagram, Facebook und LinkedIn.