bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

bewegt trauern. bewusst sein. Der Trauerpodcast.

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Seit dem XXV.

00:00:01: Oktober gilt wieder die Winterzeit, dass letzte Licht verschwindet bevor der Tag für viele von uns zu Ende ist.

00:00:07: und in dir jetzt in der Trauer meldet sich vielleicht ein Gefühl das du kaum in Worte fassen kannst?

00:00:14: Vielleicht denkst du dir sowas ähnliches wie Jetzt kommt Der lange Abend Und ich bin wieder ganz allein und vielleicht bist du gar nicht allein im Haus und fühlst dich trotzdem so Und dieses Gefühl hat einen Grund.

00:00:33: Gleichzeitig gibt es Wege, damit zu leben.

00:00:36: in dieser Folge erzähle ich dir wie ich die Sicherheit in meinem Leben geholt habe und ich gebe dir drei konkrete Anker für deine Abende!

00:00:55: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegtrauern-Bewusstsein für alle, die in der Trauerfeststecken mehr über Trauer und Trauern erfahren wollen.

00:01:04: Und die wieder ein erfülltes Leben mit ihrer Trauer führen möchten!

00:01:08: Ich bin Dr.

00:01:09: Tanja Pfister selbst Witwe und Weise und ich begleite Trauerende durch meinen neuen körperbasierten Weg.

00:01:15: Schön dass du da bist, dich wünscht ihr angenehmes Zuhör.

00:01:19: Ja heute geht's um das Thema Sicherheit In der Trauersicherheit bedeutet in der Trauer nicht, dass dein Schmerz sofort verschwindet oder dass du dich jederzeit gut fühlst wenn du dich sicher fühlste.

00:01:37: Es bedeutet auch nicht das wir in dem Moment wo wir die Sicherheit zurück in unserem Leben haben auch unser altes Leben wieder zurückbekommen.

00:01:47: Du kennst Ja vielleicht von mir dieses Beispiel, das habe ich hier im Podcast bestimmt schon mal gesagt.

00:01:55: Wenn ein gelebtes Wesen stirbt dann ist es für uns der zweitgrößtmögliche Kontrollverlust den wir haben können.

00:02:05: Größt möglicher Kontroll Verlust ist wenn wir selber sterben.

00:02:08: Wenn sich einen Organ nach dem anderen abschaltet Dann können wir noch so sehr wünschen dass wir weiter leben Es wird nicht passieren und aber Genauso sehr können wir uns wünschen, dass ein geliebtes Wesen weiterlebt.

00:02:24: Wenn wir zuschauen müssen wie es stirbt oder vielleicht sogar schon verstorben ist da können wir auch nichts daran ändern.

00:02:31: und das ist eben der Moment wo ganz viele Menschen so war das bei mir eben auch des Vertrauen ins Leben verlieren.

00:02:38: und dieses Vertrauen das gilt's eben wieder zurück zu gewinnen und zwar indem wir wieder Sicherheit finden.

00:02:45: Und das können wir auf zweierlei Art.

00:02:49: Zum einen über das Außen, ja?

00:02:51: Das versuchen sehr viele Menschen und es können beispielsweise so kleine Inseln der Stabilität sein wie beispielsweise indem wir Menschen treffen bei denen wir ehrlich sein dürfen.

00:03:05: Bei denen wir so sein dürfen wie wir sind wo wir uns eben auch verletzlich und traurig zeigen dürfen.

00:03:13: Sicherheit im außen kann uns aber auch ein geregelter Tagesablauf geben, also indem wir beispielsweise immer zur selben Zeit aufstehen.

00:03:25: Obwohl wir vielleicht gerade das Gefühl haben, dass gar nicht schaffen oder es macht überhaupt keinen Sinn aufzustehen und in dem wir uns aber an bestimmte Zeiten halten und da Routinen entwickeln oder Rituale Die Sicherheit greifbar werden, wir können die wieder wahrnehmen.

00:03:47: In meinem Buch schreibe ich aber beides über Rituale und über Routinen und den Unterschied darüber.

00:03:54: Ein Rituaal beispielsweise könnte eine Tasse Tee am Morgen sein oder ein Abendspaziergang oder ähnliches.

00:04:04: Hilfreich für dich um Sicherheit wiederzufinden kann auch ein Ort sein an dem du wirklich wieder zur Ruhe kommen kannst.

00:04:17: Also wir müssen nochmal ganz kurz zusammenfassen, solche Inseln im Außen die uns Sicherheit vermitteln können das sind vertrauensvolle Mitmenschen bei denen wir so sein dürfen und können wie wir wollen aber eben auch ein fester Tagesablauf mit Routinen und Ritualen oder ein fester Ort für unsere Trauer.

00:04:40: und unterstützend kann es in der Trauer für dich sein, den Anspruch loszulassen immer funktionieren zu müssen.

00:04:49: Denn Sicherheit entsteht oft dann wenn wir uns selber zugestehen so wie es mir heute geht so darf es sein ich muss nicht perfekt sein Ich muss nicht alles schaffen ich muss auch nicht so viel schaffen wie vor dem Verlust.

00:05:05: Ich darf heute einfach sein.

00:05:08: und ein wichtiger Satz in dem Zusammenhang den ich ganz oft gesagt habe Ja, ich schaff's zu überleben und das ist schon viel.

00:05:17: Und es kann ein erster wichtiger Schritt sein um langsam wieder Kontakt zu deinen eigenen Bedürfnissen aufzunehmen.

00:05:25: wenn du sagst so wie es mir heute geht Es ist in Ordnung so darf es sein.

00:05:31: Mein Mann der ist ja im Juli gestorben.

00:05:33: es war also noch ein paar Monate hin bis zu den dunklen Monaten im Jahr Und da konnte ich am Abend die Kinder ins Bett bringen und mich anschließend auf den Balkon setzen, noch ein wenig Zeit draußen verbringen.

00:05:47: Im Winter dann aber hat es mich kalt erwischt!

00:05:50: Ich weiß noch ganz genau diesen Tag als ich mit meinen Kindern auf dem Christkindlmarkt war.

00:05:56: Die beiden, die waren natürlich vollkommen aufgekratzt und auch glücklich und aufgeregt von dem was sie da erlebt haben – und sie waren auch fröhlich von den schönen Erlebnissen auf dem Markt und ich war ja ein bisschen anders drauf als die beiden, weil ich hatte das Gefühl... Ich spule jetzt hier einfach so'n Programm ab Punkt für Punkt für die Kinder.

00:06:21: Und wenn meine Kinder eben ganz erfüllt am Abend ins Bett gegangen sind, da war bei mir dann einfach eine ganz große Lehre!

00:06:29: Weil ich ja all die Freude, die die Kinder hatten diese schönen Momente mit niemanden teilen konnte.

00:06:35: Ich kann mich niemand drüber sprechen wie glücklich die beiden sind oder, wie gut sie ihnen geht.

00:06:40: Und stattdessen saß ich dann eben allein auf dem Sofa und hab mich ja alleine und verlassen gefühlt.

00:06:47: Anders kann man es nicht sagen einsam und verlassend, wenn da niemand ist mit dem reden kann.

00:06:53: Und viele Freunde können einfach nach einer gewissen Zeit unsere Trauer nicht mehr hören.

00:06:59: Wenn die da nach einem halben Jahr so wie das bei mir zu der Zeit damals war... Man hat die immer selben Geschichten rund um die Trauer hören.

00:07:09: Ja, man hat das alles schon erzählt und will es gar nicht mehr zählen.

00:07:16: Dann verbringt man eben viel Zeit mit sich allein.

00:07:19: Und was macht man da?

00:07:20: Ich habe damals Serien angeschaut und bin dann ins Bett gegangen.

00:07:25: Da im Bett war ich wieder alleine in dem großen Bett.

00:07:28: Da war's dann kalt!

00:07:29: Es war einfach halt auch nicht mehr so warm und kuschelig wie zu zweit im Bett zu

00:07:33: liegen.".

00:07:33: Wenn man dann so allein im Bett legt mit dem vielen Platz, da wiederholt sich dieses Gefühl vom frühen Abend.

00:07:42: Ich bin einsam und allein und es ist kalt.

00:07:48: Das sumiert sich beides.

00:07:52: Was ich heute aus dem Abstand heraus sagen kann, ist Serien schauen – das hat mir meiner Trauer nicht wirklich geholfen!

00:07:58: Erst in dem Moment Als ich angefangen habe, den Abend für mich aktiv zu nutzen durch die Verbindung zum Hans.

00:08:06: Du weißt ja... Ich bin so ein Motion-Teacher und in der Zeit habe ich für mich selbst getanzt.

00:08:14: Das gelingt nicht allen Menschen.

00:08:16: deshalb versuche ich heute das dem Menschen beizubringen.

00:08:19: Für mich hab ich selbst getanzen und Yoga gemacht und mich wirklich mit meiner Trauer verbunden und erst dadurch hat sich was für mich verändert.

00:08:29: Und das ist ja auch das, was ich eben heute versuche dem Menschen beizubringen mit sich selbst wieder in Verbindung zu kommen.

00:08:38: Heute brauche ich es nicht mehr so sehr diese konkreten Zeiten und das wirklich regelmäßige wobei ich's immer noch mache.

00:08:46: also ich habe immer noch meine festen Rituale die ich am Abend mache.

00:08:51: da mache ich eine kurze Yoga Einheit oder eine kleine Meditation weil ich Über die Jahre für mich einfach gemerkt habe, wie gut mir das tut.

00:09:00: Und auch gerade in der aktuellen Weltlage und allem was da so passiert gibt es mir einfach eine große Ruhe aufgrund der Sicherheit, die ich mir selber spüre.

00:09:11: Ich starte ja schon in den Tag mit meinem Morgenlauf, davor mache ich immer den Morgengroß und ein paar kleine Körperübungen, die mir diese Stabilität dauerhaft geben.

00:09:25: Ja, das ist es was mir in meiner Trauer wirklich geholfen hat.

00:09:29: Feste Anker am Morgen und am Abend in der Zeit wo die Kinder noch geschlafen haben oder schon wieder geschlaften haben.

00:09:36: am Abend und anstatt allein da zu sitzen habe ich eben mich mit mir verbunden Und mir ist aber vollkommen klar dass die Menschen dafür unterschiedliches brauchen also nicht für jedenes Tanz geeignet nicht für jedes Laufen Geeignet und das versuche ich ja auch im Coaching immer abzudecken, indem wir das herausfinden.

00:09:58: was ist die Form Bewegung Übung mit der du in Verbindung mit deinem Körper kommst?

00:10:05: und es kann eine ganz andere Übung sein.

00:10:07: Eine ganz andere Ablauf eine andere Routine über mir Ja!

00:10:13: Und ich habe dir jetzt trotzdem aufgezählt was mir geholfen hat.

00:10:18: und jetzt möchte ich noch mal so ein bisschen allgemeiner auf das Thema eingehen und ja nochmal aufzeigen warum die dunkle Jahreszeit die Trauer besonders schwer macht und anschließend was das mit unserer Sicherheit zu tun hat.

00:10:34: Also der Winter, der ist besonders hart und vielleicht merkst du das jetzt auch schon wo die Tage kürzer geworden sind im Sommer da können wir herausgehen es wie leichter Menschen zu begegnen Menschen zu treffen ist länger hell wird in einem Garten oder auf der Terrasse.

00:10:49: Und ja wir begegnern einfach mehr Menschen.

00:10:52: und eine Beobachtung die ich aber auch gemacht habe ist, wenn die Tage dunkler werden.

00:10:59: Da gibt es viele Menschen, die gar nicht trauern und die trotzdem sagen diese kurzen und trügen nebligen Tage, die drücken auf meine Stimmung.

00:11:10: Ein Freund von mir, der fühlt sich beispielsweise, wenn er krank ist immer leicht depressiv.

00:11:18: Wenn er einen krippalen Infekt hat dann merkt er, die Stimmung sinkt in den Boden runter.

00:11:25: Also wenn wir trauern, dann haben wir eben nicht nur die dunklen kurzen trüben Tage.

00:11:32: Vielleicht auch ein Infekt ja was alles auf unsere Stimmung drücken kann und uns runterzieht.

00:11:37: für uns Trauerende kommt da noch zusätzlich die schwere Trauer dazu.

00:11:43: Gleichzeitig zieht sich das Leben im Winter nach innen.

00:11:48: Die Familien rücken enger zusammen Während wir wenn wir Trauern Wenn wir jemand verloren haben einen langen dunklen Abend eben ganz besonders spüren, wer uns jetzt gerade fehlt.

00:12:01: Und dazu kommt was, was viele Trauernde gar nicht unbedingt benennen können.

00:12:08: Mit dem Tod eines geliebten Menschen verlieren wir den geliebtem Menschen und wir verlieren noch mehr!

00:12:16: Wir verlieren auch die Verlässlichkeit, die er in unserem Alltag gebracht hat.

00:12:23: Verlieren die gemeinsame Zeit, die wir gemeinsam hatten.

00:12:26: Die Abläufe das Wissen was am Abend passiert ja Routinen die wir eben gemeinsam hatten unsere gemeinsamen Routines Routine vieles worauf wir uns verlassen haben.

00:12:40: es gilt nicht mehr und unser Körper merkt dass er bleibt angespannt als müsste jederzeit mit der nächsten schlechten Nachricht Rechnen.

00:12:53: Also kannst du mal hinspüren bei dir, vielleicht spürst du diese Anspannung gerade in deinem Körper?

00:12:59: Die Dunkelheit, die trüben Tage, die verstärken das im Dunkeln, dass sehen wir wenig und was wir nicht sehen, wirkt größer, wirk unheimlicher und verstärkt dann die Anspanung, die in uns ist noch mehr.

00:13:15: Wenn ich in dieser Folge von Sicherheit spreche, dann meine ich nicht, wenn wir unsere Sicherheit stärkern, dass wir dann so sicher sind, dass uns nie wieder was Schlimmes passieren kann.

00:13:28: Das kann dir niemand versprechen!

00:13:31: Mit Sicherheit im Körper, da meine ich das du immer einen Ort hast zu dem du zurückkehren kannst wenn es schwer wird und diesen Ort kannst du dir aufbauen über den Körper und auch über andere Dinge.

00:13:51: über beides möchte ich jetzt kurz mit dir sprechen.

00:13:55: Ja, so wie ich es vorhin beschrieben habe durch die Bewegung bin ich Tanja mit meinem Körper in Verbindung gekommen und über die Verbindung mit meinem Körper bin ich dann in der Verbindung zu meiner Trauer gekommen und schließlich zu mir selbst wieder ein echter Gamechanger, um mal so neu englisches Wort oder neudeutsches Wort zu verwenden.

00:14:23: Weil dadurch hat dieser ständige Gedankenkreisen abgenommen und ich habe mich einfach sicherer und verbundener gefühlt.

00:14:34: Welche Übungen das für dich konkret sein könnten die dir dabei helfen dass du dich eben auch wieder sicherer unverbunden mit dir selbst fühlen kannst?

00:14:44: Das würden wir beispielsweise im gemeinsamen Coaching mit mir rausfinden.

00:14:49: Und als Inspiration kannst du auch gerne mal in mein Buch schauen, da habe ich ja verschiedene Übungen für dich beschrieben.

00:14:56: Da gibt es ein zwölf Wochenprogramm, das du machen kannst.

00:14:58: Vielleicht jetzt gerade in den dunklen Wochen kannst du damit starten und Woche für Woche dich mit deinem Körper verbinden und einüben und dort natürlich schauen welches die Übung ist, die am besten dann am Ende zu dir passt.

00:15:14: Das ist das eine – Die Verbindung über den Körper und das andere können Anker im Außen sein.

00:15:21: Und da möchte ich dir jetzt drei Anker speziell für deine Abende mitgeben!

00:15:28: Der Abend hat ja in der Trauer oft keine Struktur mehr, er beginnt irgendwann oder endet irgendwann.

00:15:34: unter Zwischen füllen wir uns ja ausgeliefert oder so ein bisschen verloren weil vorher haben wir vielleicht gemeinsam Abend gegessen und vielleicht gemeinsam beim Sport feste Rituale gehabt, wie in Austauschengespräch.

00:15:50: Oder wir haben gemeinsam im Wohnzimmer gesessen und gelesen oder uns bestimmte Dinge angeschaut.

00:15:55: Und das fällt ja da in der Tauer oft weg.

00:15:58: Deshalb ist es gut wenn du dafür dich am Abend so einen festen Anker setzt und der Anker darf klein sein er darf zu dir passen.

00:16:12: Ja und der erste Anker, das ist ein fester Zeitpunkt.

00:16:17: Such dir eine Uhrzeit am Abend die du selber bestimmst.

00:16:21: Du legst sie fest zum Beispiel achtzehn Uhr Und dann macht zb eine Körperübung aus meinem Buch immer am selben Ort.

00:16:31: Oder trink ne Tasse Tee auch die Immer am selbe Platz vielleicht in deinem Ohrensessel vielleicht auf deinem Sofa Vielleicht auf dein Stuhl vorm Fenster.

00:16:43: Es geht um die Wiederholung, das ist wichtig.

00:16:46: Also was sich jeden Tag gleich anfühlt für dich – das gibt dir wieder Orientierung!

00:16:54: Denn in der Trauer dafür haben wir uns ja ganz oft fremdbestimmt.

00:16:58: Wir haben unsere Trauer nicht ausgesucht und wollten sie nicht haben.

00:17:03: Wenn du jetzt eine Uhrzeit festlegst für deine Körperübung oder deinen Tee dann ist es ein kleiner Punkt den du für dich wieder bestimmen kannst.

00:17:13: Ein zweiter Anker für dich könnten Licht und Wärme sein.

00:17:18: Mach die Lampen zu Hause an, und zwar bevor es im Zimmer so dunkel ist.

00:17:22: Zünd' eine Kerze an wenn du magst.

00:17:24: Leg dir vielleicht ne Decke bereit.

00:17:26: such dir am Haus nen Platz, an dem's warm isst Und lass diesen Platz dein Platz werden Für die Abend der.

00:17:36: Das ist keine Kleinigkeit.

00:17:39: Dein Körper spürt in dem Moment hier Bin ich zu Hause, hier bin ich sicher.

00:17:46: Der dritte Anker den ich dir heute mitgebracht habe das kann ein Mensch sein.

00:17:51: am Ende des Abends und da wäre ja die Idee von mir für dich verabredet dich mit einer Freundin im Freund deiner Schwester deinem Bruder zu einem Telefonat.

00:18:04: zehn Minuten reichen wenn du beispielsweise sagst heut um neunzehn Uhr rufe ich dich an.

00:18:10: dann hat der Abend einen festen Punkt, auf den du zugehst und es gibt ein Gegenüber das auf dich wartet.

00:18:17: Viele Menschen in deinem Umfeld die wissen ja gar nicht was sie für dich tun können.

00:18:22: Die wollen vielleicht etwas machen und wissen nicht was.

00:18:24: und dann darf so denen sagen ich rufe dich an oder du kannst sagen bitte ruf du mich an?

00:18:31: Da fällt mir eine Klientin vor mir ein!

00:18:33: Die hat ihr zweites Weihnachten nach dem Verlust gut überstanden, indem sie regelmäßig die Körperübungen für sich gemacht hat.

00:18:43: Die haben wir vorher gemeinsam herausgefunden was zu ihr passt.

00:18:48: Sie hat die eingeübt und Weihnachten war für sie eben besonders schwer weil sie genau zu der Zeit ihr geliebtes Wesen verloren hat Und sie hat dann die Übungen teilweise sogar mit ihrem Mann gemacht.

00:19:03: Da war dann eine zusätzliche Verbindung da.

00:19:05: Manchmal ist es ja auch so, dass wenn andere Menschen noch da sind, dass wir die Verbindungen zu ihnen verlieren und wenn wir etwas Gemeinsames Neues etablieren, kann das sehr verbinden sein.

00:19:17: Ich weiß natürlich nicht jede und jeder der hier zuhört einen Mann oder eine Frau Zuhause hat.

00:19:25: Deshalb ist es so wichtig, dass du einüben kannst was für dich gut ist was du für dich alleine machen kannst, um dich mit dir selbst zu verbinden.

00:19:37: Ja und dann möchte ich dir jetzt eine kleine Aufgabe geben – einen Gedanken zum Aufschreiben!

00:19:44: Was brauchst Du an einem ganz normalen Abend damit Du Dich ein bisschen sicherer fühlst?

00:19:53: Dann nimm Dir gern ein Zettel und schreib Dir zwei Sätze dazu auf.

00:19:57: Du kannst ja hier die Aufnahme kurz stoppen Und dann wieder weiterhören, wenn du dir aufgeschrieben hast.

00:20:06: Was brauche ich am Abend?

00:20:09: Damit ich mich ein bisschen sicherer fühlen kann!

00:20:13: Ja und wenn du magst, dann schreib das gerne unten in die Show Notes oder in die Kommentare unter diesen Podcast.

00:20:22: Vielleicht inspiriert es ja auch andere Trauerende.

00:20:28: Eines ist wichtig.

00:20:30: Sicherheit braucht ein Gegenüber.

00:20:32: Was meine ich damit?

00:20:33: Manche Menschen finden Sicherheit in sich selbst, so wie es mir gelungen ist.

00:20:37: Doch manchmal entsteht die Sicherheit auch durch einen Gegenüber.

00:20:42: und in meiner Podcast-Folge Nr.

00:20:44: seventy drei da habe ich mit Christine Seid gesprochen Und da kannst du gerne mal reinhören in die Folge.

00:20:50: Die verlinke ich dir unten in den Schonorts und da hat die Christine was interessantes gesagt, wie ich finde.

00:20:57: Sie hat gesagt Die Arbeit als Coach, bei der Arbeit mit dem Coach.

00:21:01: Also wie mit mir oder eben auch mit der Christine die Methode also wieder coach mit dir arbeitet das macht vielleicht zwanzig oder dreißig Prozent aus die übrigen siebzig bis achtzig prozent.

00:21:16: die sind der sichere Raum mit dem gegenüber.

00:21:18: was bedeutet es?

00:21:19: sicheraum wenn du dich bei einem coach bei deiner Begleitung sicher fühlst.

00:21:26: Dann kann ganz viel passieren, da kann ganz viele entstehen und die Einschätzung von Christine war ihre persönliche Einschätze und keine Studie.

00:21:34: ich finde sie trotzdem bemerkenswert.

00:21:38: und damals drüber nachzudenken in derselben Folge mit der Christine da habe ich auch als ich mir jetzt nochmal angehört hab da ich das noch mal gehört wie ich gesagt habe streck deinen Fühler aus frag dich.

00:21:51: Wer spricht mich an, um mich zu unterstützen?

00:21:55: Wen finde ich sympathisch?

00:21:57: der oder die mich begleiten könnte.

00:21:59: Wer kann mich überhaupt unterstützen?

00:22:01: und wenn du dich an den dunklen Abenden allein fühlst dann ist es zum Beispiel ein guter Zeitpunkt mal damit anzufangen deine Fühler auszustrecken nicht zu informieren.

00:22:12: wer könnte mich denn unterstützen?

00:22:14: wer könnte dir richtige Person sein?

00:22:18: ja die dunkelsten Wochen des Jahres die liegen noch Vor uns.

00:22:22: und in dieser Folge habe ich dir meine persönliche Erfahrung geschildert mit der Bewegung, wie mir das geholfen hat.

00:22:29: Und ich hab dir drei zusätzliche Anker beschrieben die dir vielleicht auch helfen können.

00:22:35: In meinem neuen Live-Webinar.

00:22:36: da gehe ich dann noch einen Schritt weiter!

00:22:39: Das Webinar findet am Dienstag siebzehnte November um neunzehn Uhr statt.

00:22:42: und da zeige Beziehungsweise, da spreche ich über Trauer im Winter.

00:22:48: Was kann nicht tun?

00:22:49: Und da habe ich fünf Vorschläge für die dunkelsten Wochen des Jahres für dich dabei.

00:22:54: das Webinar findet online statt und es kostenlos.

00:22:57: den Link zu der Anmeldung lässt du auch unten in den Schauen uns.

00:23:00: Ja komm einfach wie du bist!

00:23:02: Das bedeutet Du musst die Kamera nicht einschalten und auch nicht sagen du kannst einfach zuhören.

00:23:10: ja Ich nehme diesen Podcast mit einem kleinen Vorlauf auf, darum unter Vorbehalt noch eine Idee für dich.

00:23:17: Wenn du direkt in die Arbeit nicht mehr einsteigen möchtest dann ist vielleicht mein Workshop für dich geeignet.

00:23:24: da kannst du live vor Ort mit mir arbeiten auch an der Sicherheit.

00:23:29: das ist dann zentrales Thema von dem workshop und der workshop findet vom treizehn bis fünfzehn november in münchen statt.

00:23:39: melde dich bei mir, wenn du Interesse hast.

00:23:41: Vielleicht sind jetzt während du dem Podcast anhörst noch Plätze frei und dann würde ich mich sehr freuen, wenn Du dazukommst!

00:23:49: Zum Abschluss möchte ich dir heute noch eine konkrete Frage mitgeben Was brauchst du heute Abend?

00:23:56: Damit du dich ein Stück sicherer fühlst?

00:23:58: schreib es gerne wieder auf deinen Zettel auf oder schreib mir auch.

00:24:03: Ich freue mich über deine Nachricht Und damit komme ich zum Ende der heutigen Folge und freue mich, wenn wir uns nächste Woche hier im Podcast wieder hören oder auf YouTube wiedersehen.

00:24:13: Bis dahin herzlich und bewegte Grüße deine Tanja!

00:24:17: Wenn dir mein Podcast gefallen hat und er hilfreich für dich war dann lasst gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.

00:24:23: Damit hilfst du mir weil ich dann weiß wovon du dir mehr wünschst.

00:24:26: aber vor allem hilfs so anderen Trauerenden die sich auch Orientierung in der Trauer wünschen Und meine Arbeit wissen möchtest, findest du mehr Informationen auf meiner Webseite www.bewegt-trauern.de.

00:24:43: Da kannst du dich auch für meinen wöchentlichen Newsletter eintragen und da findest mich auf den sozialen Medien bei Instagram, Facebook und LinkedIn.

Über diesen Podcast

Du hast einen geliebten Menschen verloren und fühlst dich von deiner Trauer überwältigt? Du suchst nach Wegen, deinen Schmerz zu verarbeiten und wieder zu dir selbst zu finden? Dann bist du hier genau richtig!

In diesem Podcast teile ich meine persönliche Geschichte und zeige dir, wie ich es geschafft habe, meine Trauer zu bewältigen und wieder Lebensfreude zu finden. Gemeinsam entdecken wir, wie Bewegung, Achtsamkeit und verschiedene Körpertechniken uns dabei unterstützen können, unsere Gefühle anzunehmen, zu verstehen und loszulassen.

Ich lade dich ein, auf eine Reise zu dir selbst zu gehen. Eine Reise, auf der du lernst, deine Trauer als Teil deines Lebens anzunehmen und daraus Kraft zu schöpfen. Denn auch nach einem Verlust kann das Leben wieder bunt und erfüllend sein.

Lass uns gemeinsam den Weg aus der Trauer finden und ein neues Kapitel aufschlagen. Ich freue mich auf dich!

von und mit Dr. Tanja Pfister

Abonnieren

Follow us